1&1 Drillisch mietet bis 2025 o2 Frequenzen mit 2600 GHz

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Auch in den nächsten Jahren darf 1&1 Drillisch einen Teil der Netzkapazitäten von Telefónica nutzen. Denn die beiden Unternehmen haben ihre Zusammenarbeit bis 2025 verlängert und damit eine Basis für ein mögliches National Roaming geschaffen.

Zusammenschluss von o2 und E-Plus

2014 fusionierten die Netze o2 und E-Plus und agieren seitdem gemeinsam als o2-Netz. Um den Zusammenschluss vollziehen zu können, musste Telefónica einen Teil der Netzkapazitäten für Drillisch freigegeben. Bis zu 30 Prozent der Kapazitäten gestand die EU dem Provider im Rahmen eines MBA/MVNO-Abkommens bis Anfang 2020 zu. Inklusive einer Option auf eine Verlängerung. Diese nahm1&1 Drillisch nun wahr und vereinbarte mit Telefónica die Weiterführung der Zusammenarbeit.

Konkret haben sich beide Unternehmen auf ein Überlassungsabkommen geeinigt, heißt es in einer Mitteilung. Auch unter dem Gesichtspunkt, dass 1&1 Drillisch bei der Frequenzauktion 2019 eigene Frequenzen erworben hat und mit diesen den Aufbau eines eigenen Netzes plant. Bis 2025 kann der Provider nun ein Frequenzpaket von 2x 10 MHz im kurzwelligen Frequenzbereich bei 2,6 Gigahertz (GHz) nutzen. Dafür erhält Telefónica ein jährliches Nutzungsentgelt. Dazu meint der Netzbetreiber:

Telefónica Deutschland erfüllt damit eine weitere Auflage der Europäischen Kommission in Folge des 2014 vollzogenen Zusammenschlusses mit E-Plus. Zudem nutzt Telefónica die Gelegenheit, einen kleinen Teil seiner Nahversorgungs-Frequenzen zu monetarisieren

Baut o2 dennoch weiterhin LTE und 5G aus?

Trotz des Überlassungsabkommens verfügt Telefónica weiterhin „über eine im Wettbewerbsvergleich starke Frequenzausstattung von über 300 MHz, um seine mehr als 45 Millionen Mobilfunkkunden mit einem hochmodernen und leistungsfähigen Netz zu versorgen“. Dadurch sei aus der weitere Auf- und Ausbau von LTE und 5G gesichert. Im kommenden Jahr will das Unternehmen mehr als 10.000 LTE-Aufrüstungen vornehmen. Zwischen Januar und Oktober 2019 waren es über 7.000. Auch 5G steht bereits in den Startlöchern. Hier soll der Ausbau Anfang 2020 in in den fünf größten Städten des Landes beginnen. Bis 2022 sollen von der neuen Technologie rund 16 Millionen Kunden profitieren,

Ist ein National Roaming mit 1&1 Drillisch geplant?

Mit der Überlassung der Frequenzen haben 1&1 Drillisch und Telefónica den Grundstein für ein mögliches National Roaming gelegt. Denn das Abkommen sei die „bedingende Voraussetzung für 1&1 Drillisch, die bisherige kapazitätsbezogene Regelung zur Nutzung des Telefónica Deutschland Netzes als MBA MVNO in ein kapazitätsbezogenes National Roaming umwandeln zu können“. Bislang gibt es hierzu jedoch noch keine konkreten Pläne. Allerdings scheint Telefónica an einer solchen Lösung bereits interessiert. Denn die sich aus „einer solchen Umwandlung ergebende Fortsetzung der langjährigen Netz-Partnerschaft beider Unternehmen würde Telefónica Deutschland auch weiterhin anhaltende Erlöse aus der Kooperation sichern“, heißt es.

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