1&1 Netz: Das passiert mit Bestandskunden im o2- und Vodafone-Netz

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Im vierten Quartal 2021 beginnt 1&1 mit dem Aufbau des eigenen Netzes. Doch was passiert dann mit den Bestandskunden, die bislang Tarife im o2- und Vodafone-Netz nutzen? Gegenüber den Kollegen von inside-digital hat sich 1&1-Chef Ralph Dommermuth nun zum geplanten Vorgehen des Unternehmens geäußert.

1&1-Netz für Neu- und Bestandskunden?

Zusammen mit Rakuten baut 1&1 ab dem vierten Quartal 2021 das hauseigene neue Netz auf. So zumindest die bisherige Planung. Eine schnelle Nutzung ohne schwerwiegende Funklöcher soll ein National Roaming mit Telefónica o2 möglich machen. Doch was passiert mit den 1&1 Bestandskunden, sobald das 1&1-Netz steht? Bislang funken die Tarife des Providers im o2- und Vodafone-Netz.

Gegenüber den Kollegen von inside-digital gab 1&1-Chef Ralph Dommermuth Einblick in die Pläne des Unternehmens. Denn der will Neu- und Bestandskunden bereits recht zeitnah in das eigene Netz migrieren. Konkret erklärt der Manager:

Wir werden ab diesem Tag, an dem wir unser Netz freischalten und das National Roaming anbieten können keinen Kunden mehr als virtueller Netzbetreiber im Netz der Telefónica schalten.

Doch auch Bestandskunden sollen frühzeitig vom eigenen Netz profitieren und nach und nach migriert werden. Dafür nutzt 1&1 ein simple, aber effektive Lösung.

o2-Bestandskunden werden migriert

Bestandskunden sollen dafür ihre bisherige Simkarte behalten und einfach weiterhin nutzen dürfen. Der Netzwechsel selbst erfolgt direkt auf dieser über ein zweites Simkartenprofil, welches OTA, also Over the Air, aktiviert wird. Die notwendigen Daten dafür werden per SMS übersendet, die das Handy dann automatisch umsetzt. In Gegenden, in denen das 1&1 Netz bereits funkt, wird dann automatisch dieses genutzt. In Regionen, in denen 1&1 noch nicht verfügbar ist, bleibt vorerst das o2-Netz über das National Roaming erhalten. Spürbar sollen diese Netzwechsel für Kunden jedoch nicht sein, so 1&1.

Das Vorgehen hat den Angaben nach unter anderem in Sachen Abrechnung mit Telefónica Relevanz. Vodafone-Kunden sind davon wohl vorerst nicht betroffen und bleiben bis auf weiteres im Vodafone-Netz aktiv. Der 1&1-Chef rechnet mit einem kommerziellen Start des eigenen Netzes etwa zum Jahreswechsel 2022/2023. Netzwechsel, National Roaming und Co. werden für Kunden also frühestens in knapp anderthalb Jahren interessant.

LTE und 5G im 1&1-Netz

Zusammengefasst lässt sich sagen: Sobald das 1&1-Netz aktiv und für Kunden freigeschaltet ist, funken alle ehemaligen o2-Kunden im 1&1-Verbreitungsgebiet dann automatisch im 1&1-Netz. In Regionen ohne 1&1-Netz kommt weiterhin das o2-Netz über das National Roaming zum Einsatz. Das gilt auch für Kunden der Drillisch-Marken wie PremiumSIM, winSIM und Co. Läuft das wie geplant, wechseln Kunden dann automatisch ins 1&1-Netz, wenn dieses verfügbar ist, und wieder zurück ins o2-Netz, wenn das nicht der Fall ist.

Ausbauen will 1&1 jedoch nur LTE und 5G. Der Aufbau eines eigenen 2G-Netzes ist nicht geplant. Dabei sollen alle 1&1-Sendemasten sowohl mit 5G als auch parallel mit LTE funken. Ein 5G-Handy müssen sich Kunden also in absehbarer Zeit nicht zwingend anschaffen.

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