1&1 und Rakuten bauen viertes Netz mit OpenRAN auf

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Für das vierte Netz arbeitet 1&1 mit Rakuten zusammen. Dafür sind die beiden Unternehmen eine langfristige Partnerschaft eingegangen, mit der ein vollständig virtualisiertes Mobilfunknetz auf Basis der innovativen OpenRAN-Technologie aufgebaut werden soll.

1&1 und Rakuten arbeiten zusammen

Wie 1&1 mitteilt hat sich das Unternehmen die Rakuten Group, Inc. ins Boot geholt und will mit dieser das vierte Handynetz in Deutschland aufbauen. Dabei sei das Ziel ein vollständig virtualisiertes Mobilfunknetz auf Basis der innovativen OpenRAN-Technologie, heißt es. Dadurch wird die Netzinfrastruktur cloud-basiert bereitgestellt und ist herstellerunabhängig. Das macht den Zugriff und die (Mit)Arbeit durch mehrere Unternehmen möglich und ist das Gegenstück zu den proprietären Systemen, die bislang in den Mobilfunknetzen zum Einsatz kommen und nur von einem Netzausrüster stammen.

Dabei gilt Rakuten als einer der Vorreiter bei der OpenRAN-Technologie und bietet bereits in Japan ein vollständig virtualisiertes OpenRAN-Mobilfunknetz an. Den Angaben nach haben die Vorbereitungs- und Entwicklungsarbeiten mehrere Jahre gedauert bis das Netz in Japan im April 2020 an den Start gehen konnte. Von dieser Erfahrung will 1&1 nun hierzulande profitieren und sich das Knowhow zu Nutze machen. Dabei soll Rakuten für die Gesamt-Performance des 1&1 Mobilfunknetzes verantwortlich sein sowie die Installation des aktiven Netzequipments übernehmen, so 1&1.

Vollständige virtuelles OpenRAN-Netz

Im Gegenzug erhält 1&1 Zugriff auf die Rakuten Communications Platform (RCP) mit ihren Zugangs-, Kern-, Cloud- und Betriebslösungen. Außerdem auf das Partner-Netzwerk des Unternehmens und die speziell entwickelte Orchestrierungs-Software, mit dem 1&1 das eigene Netz hochautomatisiert betreiben kann. Den Plänen nach wollen die beiden Unternehmen bereits im vierten Quartal 2021 mit dem Aufbau des 1&1 Netzes beginnen. Dabei erklärt 1&1 die OpenRAN-Technologie wie folgt:

Sämtliche Netzfunktionen liegen in der Cloud und werden per Software gesteuert. Aufwendige Umrüstungen oder Wartungen an den Basisstationen der Antennen sind damit obsolet und können effizient und kostengünstig durch Software-Aktualisierungen durchgeführt werden.

Für das Kernnetz sind vier zentrale Rechenzentren vorgesehen. Daran werden Hunderte dezentraler Rechenzentren in ganz Deutschland angeschlossen, die wiederum per Glasfaser mit tausenden Antennenstandorten verbunden werden.

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