5G-Auktion Ergebnisse: Endergebnisse und Gesamterlös

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Die Bundesnetzagentur in Mainz

Die Bundesnetzagentur hat mit der Versteigerung der 5G-Frequenzen begonnen. Ab sofort können die Teilnehmer der Auktion ihre Gebote abgeben und die für sie interessanten Frequenzblöcke ersteigern. Wer will, kann die Gebotsrunden nahezu live im Internet verfolgen. Außerdem finden Sie nach jedem Auktionstage hier die aktuellen Ergebnisse.

Update vom 13.06.2019

Nach insgesamt 497 Bieterrunden ist die 5G-Auktion am Mittwoch, dem 12. Juni 2019, zu Ende gegangen. Insgesamt kamen bei der Versteigerung 6.549.651.000 Euro zusammen. Welcher Anbieter sich welche Frequenz-Blöcke sichern konnte, haben wir unten in einer Übersicht zusammengefasst. Alle Details zum Auktionsende und dem langen Kampf um die Frequenzen finden Sie zudem in dieser News.

5G-Versteigerung der Bundesnetzagentur

Die Versteigerung der 5G-Frequenzen ist angelaufen. Seit 19. März 2019 um 10 Uhr bieten die Teilnehmer der Auktion auf insgesamt 41 Blöcke der Frequenzbereiche 2 GHz und 3,4 GHz bis 3,7 GHz im Gesamtumfang von 420 MHz. Dabei nehmen die vier Auktionsteilnehmer Drillisch Netz AG, Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, Telekom Deutschland GmbH und die Vodafone GmbH teil.

Diese findet in sogenannten Bieterrunden in getrennten Räumen in einem autarken Versteigerungsnetzwerk statt. Pro Runde sind maximal 60 Minuten angesetzt. Nach Ende der Runde informiert die Bundesnetzagentur auf ihrer Homepage über den aktuellen Stand und den derzeitigen Höchstbietenden. Die Endergebnisse des jeweiligen Tages finden Sie auch bei uns in unten stehender Tabelle. Diese wird regelmäßig aktualisiert und enthält die jeweils tagesaktuellen Informationen.

Endstand vom 13. Juni 2019 - 497 Runden

Frequenzblock 2 GHzHöchstgebotHöchstbietender
01A 2 GHz213.312.000Telekom
02A 2 GHz 213.381.000Telekom
03A 2 GHz 211.652.000Vodafone
04A 2 GHz 211.274.000Telefónica
05A 2 GHz212.237.000Vodafone
Alle Gebote
06A 2 GHz211.157.000Telekom
07A 2 GHz 213.816.000Vodafone
08A 2 GHz 213.670.000Telekom
09A 2 GHz (2026)166.842.0001&1 Drillisch
10A 2 GHz (2026) 169.830.000Telefónica
11A 2 GHz (2026)168.796.000Vodafone
12A 2 GHz (2026) 168.155.0001&1 Drillisch
Frequenzblock 3,6 GHzHöchstgebotHöchstbietender
01A 3,6 GHz44.373.000Vodafone
02A 3,6 GHz 146.593.000Telekom
03A 3,6 GHz 145.942.000Telefónica
04A 3,6 GHz 148.043.000Telefónica
05A 3,6 GHz 148.220.000Telefónica
06A 3,6 GHz 146.977.0001&1 Drillisch
07A 3,6 GHz 147.705.000Vodafone
08A 3,6 GHz 146.797.000Vodafone
09A 3,6 GHz146.253.000Vodafone
10A 3,6 GHz 148.290.000Vodafone
11A 3,6 GHz 146.821.0001&1 Drillisch
12A 3,6 GHz 158.925.000Telefónica
13A 3,6 GHz 148.396.000Telekom
14A 3,6 GHz 146.119.0001&1 Drillisch
15A 3,6 GHz146.296.000Telekom
16A 3,6 GHz 146.527.000Telekom
17A 3,6 GHz 148.192.0001&1 Drillisch
18A 3,6 GHz147.081.0001&1 Drillisch
19A 3,6 GHz 147.471.000Telekom
20A 3,6 GHz 147.471.000Telefónica
21A 3,6 GHz 146.267.000Vodafone
22A 3,6 GHz 146.908.000Telefónica
23A 3,6 GHz 147.086.000Vodafone
24A 3,6 GHz 146.424.000Telekom
25A 3,6 GHz 146.410.000Telekom
26A 3,6 GHz 146.901.000Telekom
27A 3,6 GHz 148.219.000Telefónica
28A 3,6 GHz 146.417.000Vodafone
29K 3,6 GHz 148.405.000Telekom

Gesamtgebote der 5G Bieterrunden:

  • insgesamt 497 Bieterrunden
  • Gesamtergebnis: 6.549.651.000 Euro

Wie lange die Versteigerung insgesamt gehen wird, lässt sich nicht abschätzen. Die Bieterrunden enden erst, wenn keine validen Gebote mehr abgegeben werden. Auf diese Weise werden insgesamt 41 Frequenzblöcke versteigert. Dabei gilt pro Block ein Mindestgebot von 1,7 Millionen und 5 Millionen Euro. Insgesamt rechnet die Bundesregierung mit Einnahmen von bis zu 5 Milliarden Euro. In der Vergangenheit haben sich Frequenzversteigerungen bereits bis zu sechs Wochen hingezogen.

Auflagen der Bundesnetzagentur

Zusammen mit den Frequenzen ersteigern die Anbieter auch strenge Ausbauauflagen, die sie in den nächsten Jahren umsetzen müssen. So müssen bis 2022 jeweils 98 Prozent der Haushalte je Bundesland sowie alle alle Bundesautobahnen, die wichtigsten Bundesstraßen und Schienenwege Surfgeschwindigkeiten von mindestens 100 Mbit/s aufweisen. Alle übrigen Bundesstraßen sollen diese Versorgung bis 2024 erhalten. Auf allen Landes- und Staatsstraßen, in den Seehäfen und wichtigsten Wasserstraßen und alle übrigen Schienenwegen gilt bis 2024 eine Versorgungsverpflichtung von mindestens 50 Mbit/s.

Eine Übersicht über die wichtigsten Fragen und Informationen rund um die Frequenzversteigerung haben wir in einem separaten Artikel zusammengetragen.

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