5G Frequenzen: So viel zahlen Telekom, Vodafone, o2 und Drillisch

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Die 5G-Auktion der Bundesnetzagentur ist nach gut drei Monaten Kampf zu Ende gegangen. Insgesamt haben die Teilnehmer mehr als 6,5 Milliarden Euro investiert und sich wichtige Frequenzen gesichert. Diese Übersicht zeigt, welche Frequenz-Blöcke die Telekom, Vodafone, Telefónica und 1&1 Drillisch jeweils ersteigern konnten.

5G-Auktion kostet 6,55 Mrd. Euro

Seit dem 19. März 2019 haben die Netzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica sowie 1&1 Drillisch um die wichtigen 5G-Frequenzen gekämpft. Dabei kam das Auktionsformat zum Einsatz. Das heißt, dass alle vier Teilnehmer so lange auf die verschiedenen Frequenz-Blöcke geboten haben, bis ihnen das Geld ausgegangen ist oder sie nicht noch mehr investieren wollten. Das hat unter anderem dazu geführt, dass die Auktion gut drei Monate lief. Damit war sie zudem die längste Frequenzversteigerung, die bislang stattgefunden hat.

Bei der Auktion 2019 wurden 41 Blöcke der Frequenzbereiche 2 GHz und 3,4 GHz bis 3,7 GHz im Gesamtumfang von 420 MHz versteigert. Nach insgesamt 497 Bieterrunden kam ein Erlös von 6.549.651.000 Euro zusammen. Diese Summe verteilt sich auf die vier Auktionsteilnehmer. Dabei hat die Telekom am meisten in die Frequenzen investiert, konnte sich aber auch die meisten Frequenzblöcke sichern.

5G Frequenzen der Telekom und Kosten

Die Telekom hat für die Frequenzen insgesamt 2,17 Milliarden Euro ausgegeben. Dadurch konnte sich das Unternehmen 4 Frequenzblöcke im 2 Gigahertz Band sowie 9 Frequenzpakete im Bereich 3,6 Gigahertz sichern.

Frequenzblock 2 GHz & 3,6 GHzHöchstgebotHöchstbietender
01A 2 GHz213.312.000