Ärgernis Abo-Fallen: Hilfe für 41.000 Kunden von mobilcom und Vodafone

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Photo by NordWood Themes on Unsplash
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Trotz eindeutiger rechtlicher Vorgaben sind Abo-Fallen und Drittanbieterdienste, die unverhofft auf der Mobilfunkrechnung auftauchen, noch immer ein Ärgernis. Bei Kunden von mobilcom-debitel, Vodafone und klarmobil musste jetzt die Stiftung Warentest eingreifen.

Abo-Fallen auf der Mobilfunkrechnung

Das gefürchtete „Jamba-Abo“ kennen die meisten Mobilfunknutzer noch aus früheren Zeiten. Doch auch wenn es mittlerweile deutlich verbraucherfreundliche Vorgaben für die Abbuchung von Abo- und Drittanbieterdiensten gibt, werden noch immer zahlreiche Mobilfunkkunden mit diesem Ärgernis belästigt. Meist tauchen die Abos unverhofft und ohne Zutun der Kunden auf den Mobilfunkrechnungen auf und lassen sich nur schwer wieder beseitigen. Das Geld, welches die Mobilfunkanbieter in dieser Zeit eingezogen haben, ist meist verloren.

Mit einer Drittanbietersperre können sich Nutzer in der Regel gut gegen die ungewollten Zahlungen schützen. Dennoch sind viele Kunden von Abo-Fallen betroffen, die sie weder gewollt noch bestellt haben. So ging es auch rund 41.000 Kunden der Anbieter mobilcom-debitel Vodafone und klarmobil. Bei ihnen tauchten plötzlich Rechnungspositionen den Dienstes „Infin“ auf. Nähere Details gab es nicht. Betroffene Kunden erfuhren also gar nicht, für was oder wen sie bezahlen sollten. Dennoch forderten mobilcom-debitel, Vodafone und klarmobil die Begleichung der Positionen.

Abrechnungsfehler und trotzdem zahlen?

Eine Nachfrage bei Infin ergab, dass die Position aufgrund eines „Abrechnungsfehlers“ auf die Rechnungen der Kunden gelangt sei. Tatsächlich etwas gekauft oder bestellt hatten diese nicht. Auch bereitgestellt hatte die Firma nichts. Dennoch gestaltet sich die Klärung mit den Mobilfunkanbietern schwierig. Denn diese bestanden auf die Begleichung der Posten, die offenkundig falsch waren. Zahlen sol