Apple erhöht Mindestalter für Apple-ID auf 16 Jahre

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Apple hat das Mindestalter für die Nutzung der hauseigenen Dienste auf 16 Jahre erhöht. Das heißt, dass Nutzer unter 16 Jahren nun die Einwilligung ihrer Eltern einholen müssen, bevor sie Services wie die iCloud, iMessage und den Appstore weiter nutzen können. Das gilt auch für bereits bestehende Konten mit einer Apple-ID.

Apple erhöht Mindestalter

Bislang setzte Apple für die Erstellung einer Apple ID ein Mindestalter von 13 Jahren voraus. Wie heise.de berichtet, hat Apple diese Richtlinie nun angepasst und das Mindestalter um drei Jahre erhöht. Dadurch müssen Nutzer nun mindestens 16 Jahre alt sein, um Dienste wie iMessage oder den Apple-Store nutzen zu können. Damit orientiert sich der Hersteller an den Vorgaben der DSGVO, die seit Mai 2018 gilt. Dort ist unter anderem festgelegt, dass Nutzer eines Internet-Accounts mindestens 16 Jahre als sein müssen. Jüngere Nutzer benötigen die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten.

Und genau die will Apple nun auch tatsächlich sehen. Nutzer, in deren Apple-ID ein Alter unter 16 Jahren hinterlegt ist, erhalten die schriftliche Aufforderung, ihre Eltern um Erlaubnis zu fragen. Nur wenn diese zustimmen und dies Apple auch nachweislich mitteilen, kann die Apple-ID weiter verwendet werden.

Apple-ID Freigabe nur mit anderem Apple Gerät

Allerdings hat diese Freigabe ihre Tücken. Denn sie muss zwingend über die sogenannte „Familienfreigabe“ erfolgen. Darunter versteht man die elektronische Freigabe von Familienmitgliedern – auch Kindern – für verschiedene Apple-Dienste. Diese Art der „Kindersicherung“ ist jedoch nur über ein anderes Apple-Gerät möglich. Das heißt, dass Eltern, die ihrem Kind die Erlaubnis zur Nutzung der Apple-Dienste geben möchten, selbst über ein iPhone, ein iPad, einen iPod touch oder einen Mac verfügen müssen.

Auch für das Erstellen einer neuen Apple-ID gilt nun ein Mindestalter von 16 Jahren. Bei jüngeren Nutzer schlägt die Registrierung fehl.

Außerdem muss im Zuge der Familienfreigabe ein gültiges Zahlungsmittel hinterlegt werden, über die die Abrechnung der freigegebenen Accounts und deren Käufe erfolgt. Allerdings setzt das die Eingabe einer Kreditkartennummer voraus. Bei den Netzbetreiber Telekom, Vodafone und o2 kann die Apple-ID auch mit der Handyrechnung verknüpft werden. Anschließend werden Käufe und Abonnements über die Apple-ID via Handyrechnung abgerechnet.

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