Bald ein Ende? Bundesnetzagentur ändert Spielregeln für 5G-Auktion

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In die seit knapp drei Monaten laufende 5G-Frequenzversteigerung könnte bald Bewegung kommen. Denn die Bundesnetzagentur hat überraschend die Spielregeln für die 5G-Auktion geändert und das Mindestzusatzgebot deutlich erhöht. Das hat Auswirkungen auf die Gebote, die die Teilnehmer abgeben müssen, um den Zuschlag zu erhalten.

Bundesnetzagentur ändert Spielregeln

Seit knapp drei Monaten zieht sich die 5G-Frequenzauktion nun schon. Ein Ende ist bislang nicht in Sicht. Dabei kämpfen die Auktionsteilnehmer Telekom, Vodafone, Telefónica und 1&1 Drillisch seit langem nur noch um einen Block. Spekulationen zufolge könnte das eiserne Ringen dazu dienen, um 1&1 Drillisch herauszudrängen. Mittlerweile hat die Auktion bereits Gebote von mehr als 6 Milliarden Euro eingebracht.

Auch der Bundesnetzagentur geht die Auktion offenbar schon zu lange, so dass die Aufsichtsbehörde Maßnahmen ergriffen hat. Am Mittwochabend entschied die Bundesnetzagentur, die die Schirmherrschaft über die Versteigerung inne hat, das Mindestzusatzgebot für die umkämpften 3,6-GHz-Blöcke deutlich zu erhöhen. Diesen Wert müssen die Anbieter mindestens zusätzlich zur Konkurrenz bieten, um als aktueller Höchstbietender zu gelten.

Mindestgebot bei 5G-Auktion erhöht

Bislang lag dieses Mindestzusatzgebot bei 2 Prozent des aktuellen Höchstgebots. Das waren in der Regel um die 2,6 Millionen Euro. Nun müssen die Teilnehmer jedoch mindestens 13 Millionen Euro mehr auf den Tisch legen, um sich das Höchstgebot zu sichern. Erst wenn kein Anbieter mehr mitbietet, erhält der zuletzt Höchstbietende den Zuschlag für einen Frequenzblock.

Die Maßnahme der Bundesnetzagentur soll nun das Ende des Bieterwettstreits einläuten und die Versteigerung zum Abschluss bringen. In den Augen der Bundesnetzagentur ziehen die Teilnehmer die Auktion offenbar künstlich in die Länge. Das führt nicht nur zu absurd hohen Preisen für die einzelnen Frequenzblöcke, sondern schadet auch dem Ansehen der Auktion. Eine entsprechende Warnung hatte Bundesnetzagentur-Präsident Jochen Homann bereits Ende Mai ausgesprochen. Nun wurde diese in die Tat umgesetzt. Wie lang die Auktion nun noch dauern wird, bleibt dennoch abzuwarten. Es ist jedoch anzunehmen, dass ein Ende in Sicht ist. Weitere Details gibt es unter www.bundesnetzagentur.de.

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