Bund schließt mit Netzbetreibern Vertrag zum schnellen Netzausbau

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Um den Netzausbau der Mobilfunknetze in Deutschland deutlich schneller voranzubringen hat der BUND einen Vertrag mit den vier Netzbetreibern geschlossen. Neben einer vereinbarten Ausbauoffensive für ländliche Regionen werden auch die Zahlungspflichten der 5G-Auktion gestreckt. Für Kunden und Anbieter soll der Pakt viele Vorteile bringen.

Mobilfunkpakt soll Netzausbau beschleunigen

Der Verkehrsminister Andreas Scheuer geht beim Ausbau der Mobilfunknetze in die Offensive. Mit den vier Netzbetreibern Telekom, Vodafone, 1&1 Drillisch und Telefónica wurde eine Vertrag geschlossen, der den Netzausbau hierzulande deutlich beschleunigen soll. Die Mobilfunkanbieter sichern dabei verbindlich vertraglich zu, bis Ende 2021 in jedem Bundesland 99 Prozent der Haushalte mit LTE zu versorgen. Aktuell gilt bis Ende Januar 2020 ein Breitbandversorgung mit 4G von 98 Prozent der Haushalte deutschlandweit.

Im Gegenzug will der Bund die Netzbetreiber beim Ausbau untersetzten. Dazu wurden beispielsweise die Zahlungsverpflichtungen aus 5G Frequenzauktion mit jährlichen Raten bis 2030 gestreckt. Dadurch sparen die Unternehmen Zinsen für Kredite und haben mehr Spielraum für Investitionen. Außerdem können Mobilfunknetzbetreiber Fördermittel vom Bund erhalten.

Fördermittel für Weiße-Flecken-Auktion

Bei einer „Weiße-Flecken-Auktionen“ sollen bisher unterversorgte Mobilfunkgebiete zusammengefasst und ausgeschrieben werden. Das Mobilfunkunternehmen, welches den geringsten Zuschuss für die Erschließung benötigt, erhält dabei den Zuschlag für Fördermittel vom Bund. Außerdem sollen vermehrt öffentliche Grundstücke als Standorte für Mobilfunkmasten bereitgestellt werden. Dadurch soll die Genehmigung für den Bau von neuen Sende-Anlagen höchstens vier Monate dauern.

1400 neue Mobilfunkmasten für alle Netzbetreiber

Doch auch untereinander möchten die Netzbetreiber künftig stärker zusammenarbeiten. So sollen 1400 neue Mobilfunkmasten errichtet werden, die für jeden Betreiber offen stehen. Die finanzielle Belastung teilen sich die Anbieter untereinander. Dadurch soll vor allem der Netzausbau in bislang unterversorgten Regionen vorangetrieben werden. Bei den Netzbetreibern stößt der Vorstoß des Bundesverkehrsministers durchweg auf positives Feedback.

Der Vorstandsvorsitzende von Telefónica Deutschland, Markus Haas, sprach von einer guten Nachricht für die 45 Millionen Telefónica-Kunden im O2-Netz. 1&1 Vorstandschef Ralph Dommermuth sagte, dass der Ausbau in Kooperation mit den drei anderen Netzbetreibern geschehe, sei ein erster und wichtiger Schritt. Telekom-Chef Dirk Wössner betonte: „Ein Jahr nach dem Mobilfunkgipfel haben wir einen entscheidenden Schritt gemacht, um Funklöcher zu schließen.“ Vodafone-Chef, Hannes Ametsreiter, sagte, mit dem Mobilfunkpakt werde die Ausbaugeschwindigkeit deutlich erhöht.

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