Bundesnetzagentur: 5G-Versteigerung an strenge Vorgaben gekoppelt

1
286

Die Bundesnetzagentur hat die finalen Vorgaben für die 5G-Frequenzauktion vorgelegt. Der Entwurf enthält strenge Vorgaben für den Ausbau und die Versorgung der Bevölkerung. Dabei hat die Bundesnetzagentur sich nicht nur auf 5G konzentriert, sondern auch den Abbau weißer Flecken ins Auge gefasst.

BNtzA legt finale Vorgaben für 5G-Auktion fest

Die Bundesnetzagentur hat den finalen Entwurf zur 5G-Frequenzauktion vorgelegt. Bereits der erste Entwurf stieß auf viel Kritik. Unter anderem hat Telefónica faire Bedingungen gefordert und die Telekom Pflicht-Roaming kritisiert. Außerdem haben sich beide Netzbetreiber bereits zum Ausbau von 5G geäußert und Bedenken gegenüber den Vorgaben der Bundesregierung angemeldet. Diese wiederum plant die Vergabe im Auktionsverfahren und will bis zu 5 Milliarden Euro einnehmen. Bereits im Vorfeld wurde bekannt, dass die Bundesnetzagentur die finalen Vorgaben noch einmal verschärfen will.

Mit dem finalen Entwurf, den der Beirat der Bundesnetzagentur am 26. November 2018 prüft, legt die Bundesnetzagentur die endgültigen Bedingungen für die 5G-Frequenzauktion fest. Dabei sind vor allem konkrete Ausbau- und Versorgungsvorgaben Teil des Bietverfahrens. Nur wenn sich die Anbieter zur Einhaltung dieser Auflagen verpflichten, dürfen sie an der Auktion teilnehmen. Anschließend müssen sie die Vorgaben bis zum Ablauf der jeweiligen Fristen umsetzen.

Strenge Vorgaben zum 5G-Ausbau

„Wir haben unseren ursprünglichen Entwurf im Lichte der zahlreichen Stellungnahmen überarbeitet. Dabei hatten wir im Blick zu behalten, was technisch, wirtschaftlich und rechtlich möglich ist“, erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Die Auflagen umfassen nun auch die Versorgung der Landstraßen, Wasserstraßen und Schienenwege. Im Gegen