connect testet Discounter: Aldi Talk und o2-Marken überzeugen

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Viele Discounter sind besser als ihr Ruf. Vor allem in Sachen Netzabdeckung und Surfgeschwindigkeit. Dabei konnten in einem Test des Fachmagazins connect die Discounter im o2-Netz überraschen. Hier hatte Aldi Talk die Nase vorn.

Discounter-Kunden kaum Nachteile beim Surfen

Neben den Netzbetreibern Telekom, Vodafone und Telefónica (o2) haben Kunden zahlreiche Discounter zur Auswahl. Diesen werden oft Nachteile bei der Netzabdeckung und der Surfgeschwindigkeit nachgesagt. Doch wie nachteilig wirkt sich das wirklich aus? Das Fachmagazin connect hat es in einem Discounter-Test untersucht. Dabei kamen Messergebnisse des Spezialisten umlaut (ehemals P3) zum Einsatz.

Den Testern fiel vor allem auf, dass die Anbieter im o2-Netz deutlich besser als ihr Ruf sind. Konkret schreibt das Fachmagazin:

Galt O2/Telefónica bisher als mit Abstand am schlechtesten ausgebaut, haben sich die Verhältnisse in den letzten Monaten geändert. Mit Ausnahme des Angebots von Otelo nutzen alle mit „sehr gut“ oder „gut“ bewerteten Provider das Netz von Telefónica. Deshalb vergibt connect dem Telefónica-Netz auch das Prädikat „Bester Netzbetreiber für Discount-Angebote.

Dabei wurde mittels Crowdsourcing zwischen dem 8. April und 22. September 2019 gemessen. Dafür hat umlaut „in mehreren Hundert mitunter recht populären Smartphone-Apps Messfunktionen integriert, die während der App-Nutzung im Hintergrund die Geschwindigkeit aller Datenübertragungen und weitere Parameter erfassen“. Das dadurch entstehende Netzverfügbarkeits- und Netzqualitätsprotokoll wurde in Punktwerte umgewandelt. Die insgesamt 500 möglichen Punkte teilen sich in bis zu 250 Punkte für die ermittelten Datendurchsätze und bis zu 250 Punkte für die Netzabdeckung und deren Qualität auf. Alle Details zum Messverfahren können Interessenten hier nachlesen.

Welcher Discounter ist der beste?

Den Gesamtsieg im Test sicherte sich Aldi Talk mit 427 von 500 Punkten und dem Testurteil „sehr gut“. 1&1 Drillisch agiert mit den zahlreichen Hausmarken ebenfalls hauptsächlich im o2-Netz und bietet LTE mit bis zu 50 Mbit/s an. Hier vergaben die Tester das Testurteil „gut“ (411 von 500 Punkten). Das lag vor allem daran, dass die ermittelten Datenraten im Mittelwert und auch beim Spitzenwert P90 „durch die Bank etwas höher liegen als beim E-Netz/Telefónica-Angebot des Mutterunternehmens 1&1“. Platz drei ging an den Vodafone-Discounter otelo, der gegen Aufpreis LTE anbietet. Dabei fiel positiv auf, dass die Marke auch im 3G-Netz gute Werte bietet. „Vor allem mit LTE-Option ist Otelo daher eine gute Wahl“, heißt es. connect vergab hier das Testurteil „gut“ (379 von 500 Punkten).

Blau gehört als Telefónica-Marke wieder zu den Anbietern im o2-Netz und erhielt das Urteil „gut“ (376 von 500 Punkten). klarmobil bietet je nach Angebot Tarife im Telekom- oder Vodafone-Netz an. Für ein Ergebnis im Telekom-Netz lagen im Test zu wenige Daten vor. Im Vodafone-Netz hatte die Marke zum Testzeitpunkt noch kein LTE aktiviert. Entsprechend schlecht fiel das Ergebnis aus. Hier reichte es lediglich für das Testurteil „ausreichend“ (257 von 500 Punkten)

Wie schnitten 1&1 und mobilcom-debitel ab?

Bei 1&1 macht sich bemerkbar, dass der Provider sowohl das o2-Netz als auch das Vodafone-Netz nutzt. Während o2 hier LTE bereitstellt, können Nutzer im Vodafone-Netz nur mit 3G surfen. Deswegen erhielt 1&1 für das o2-Angebot das Testurteil „gut“ (405 von 500 Punkten), im Vodafone-Netz jedoch lediglich „ausreichend“ (288 von 500 Punkten).

mobilcom-debitel wiederum hat Tarife in allen drei Netzen im Angebot. Um eine Wertung im o2-Netz vorzunehmen fehlte es an ausreichend LTE-Daten. Deswegen beurteilte connect lediglich das Telekom- und Vodafone-Netz. Beide lagen nahe beieinander und erhielten jeweils das Testurteil „befriedigend“. Dabei reichte es bei der Telekom für 368 Punkte von 500 Punkten und bei Vodafone für 363 Punkte von 500 Punkten. Während die Telekom auf dem Land die Nase vorn hatte, punktete Vodafone in den Städten. Als Erklärung für die dennoch nah beieinander liegenden Punktzahlen erklärt connect:

Die Erklärung für diese Effekte – und dafür, dass beide Varianten mit eng beieinander liegender Punktzahl nur die Note „befriedigend“ erzielen – dürfte jedoch vor allem in der Verteilung der von den Kunden tatsächlich gebuchten Tarife liegen. Die Netzabdeckungen für Telekom und Vodafone mit 4G oder „Daten“ (3G plus 4G) sind jedenfalls in allen Fällen recht gut.

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