Elektroschrott künftig in Supermärkten und Discountern abgeben?

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Ausgediente Smartphones, Wearables und andere Elektronik können Kunden ab Sommer 2022 auch in jedem Supermarkt und Discounter zurückgeben. Und das je nach Produkt auch ohne gleichzeitigen Neukauf.

Handys und Co. kostenlos zurückgeben

In den Schubladen deutscher Haushalte warten zahlreiche Handys, Smartphones und smarte Gadgets auf einen erneuten Einsatz. Oft vergeblich, denn sie funktionieren nicht mehr richtig oder wurden längst durch modernere Geräte ersetzt. Damit Elektroschrott ins Zukunft zielgerichteter recycelt werden kann, plant der Bundestag eine Änderung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes.

Dadurch können Kunden ihre ausgediente Elektronik ab 1. Juli 2022 in jedem Supermarkt oder Discounter zurückgeben. Völlig kostenlos und in den meisten Fällen auch ohne gleichzeitigen Neukauf. Vor allem kleinere Geräte wie Handys, Wearables, smarte Uhren, Taschanelampen und Co. sollen so unkompliziert dem Recycling zugeführt werden. Lediglich bei größeren Geräten soll es eine Neukauf-Pflicht geben. Das heißt, dass die Geschäfte die Altgeräte entgegennehmen müssen, wenn Kunden sich ein neues Gerät zulegen.

Recycling von Elektroschrott erleichtern

Die Regelung betrifft Supermärkte und Discounter, die eine Ladenfläche von mehr als 800 Quadratmetern nutzen. Voraussetzung ist zudem, dass im Sortiment mehrmals pro Jahr Elektronik angeboten wird. Dazu zählen jedoch auch Lampen und ähnliches, so das Lidl, Kaufland und Co. diese Vorgabe in der Regel erfüllen. In den Geschäften sollen einheitliche Sammelstellen mit entsprechender Kennzeichnung eingerichtet werden, an denen Kunden ihre Elektronik abgeben können.

Die Novellierung betrifft jedoch nicht nur den stationären Handel, sondern auch die Onlionehändler. Auch diese sollen ihren Kunden beim Neukauf in Zukunft die Entsorgung alter Geräte anbieten. Zum Beispiel durch eine kostenlose Abholung oder die Bereitstellung von kostenlosen Versandlabels. Einige Mobilfunkanbieter nutzen ein solches System bereits und bieten die Abgabe nicht mehr benötigter Geräte an. Zum Beispiel die Telekom. Allerdings stehen hier in der Regel noch funktionsfähige Geräte im Fokus. Die neue Regelung soll auch Elektroschrott, also nicht mehr nutzbare Artikel, umfassen.

Die Anpassung muss noch vom Bundesrat bestätigt werden und tritt bei Erfolg am 1. Januar 2022 in Kraft. Da der Handel dann eine Übergangsfrist von sechs Monaten erhält, wird das Gesetz dann zum 1. Juli 2022 wirksam.

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