EU-Roaming soll kostenlos bleiben und besser werden

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Die EU-Kommission will auch in Zukunft am Roam-like-at-Home-Prinzip beim EU-Roaming festhalten und weitere Verbesserungen für Reisende umsetzen. Dadurch sollen auch die derzeit noch vorhandenen Restriktionen bei der Verbindungsqualität abgebaut werden.

EU-Roaming wird fortgesetzt

Seit Juni 2017 können Mobilfunkkunden ihre inländischen Tarife in den Ländern der EU wie Zuhause nutzen. Klassische Roaminggebühren gibt es nicht mehr und das soll auch in Zukunft so bleiben. Denn die EU-Kommission plant eine Fortführung des regulierten EU-Roamings für mehrere Jahre. Die aktuelle Regelung ist lediglich bis Juni 2022 gültig und muss dann neu gefasst oder geändert werden.

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Ein Vorschlag der EU-Kommission sieht nun vor, das EU-Roaming um weitere zehn Jahre bis 2032 zu verlängern und aufrecht zu erhalten. Zeitgleich soll die Verlängerung dazu genutzt werden, um weitere Verbesserungen vorzunehmen. Denn Kunden können ihre inländischen Tarife zwar im EU-Ausland ohne Roaminggebühren nutzen, müssen jedoch oft Abstriche bei der Verbindungsqualität machen. Zum Beispiel deutlich langsamere Surfgeschwindigkeiten als im inländischen Tarif vereinbart.

5G im Ausland nutzen

In einer aktuellen Eurobarometer-Umfrage gaben 33 Prozent der Befragten an, dass sie im EU-Ausland deutlich langsamer surfen als daheim. Bei 28 Prozent käme sogar ein niedrigerer Netzstandard zum Einsatz. Zum Beispiel 3G im Roaming statt 4G im Inland. Einschränkungen, die die EU-Kommission nun verbessern möchte. Das betrifft jedoch nicht nur LTE, sondern auch 5G. Denn Kunden, die im Inland 5G nutzen können, sollen das künftig auch auf Reisen im Ausland tun. Das soll unter anderem auch durch sinkende Roaming-Preise für Großkunden erreicht werden. Also die Gebühren, die die Anbieter untereinander für die Nutzung ihrer Netze erheben dürfen.

Zusätzlich plant die EU-Kommission weitere Verbesserungen. Etwa den kostenlosen Notruf in allen Mitgliedsstaaten oder kostenlose Anrufe bei Service-Hotline im EU-Ausland. Etwa bei Fluggesellschaften und Versicherungen. In trockenen Tüchern sind die Pläne jedoch noch nicht. Damit diese wie vorgesehen am 15. Juni 2022 in Kraft treten können, sind erst einmal Verhandlungen und Gespräche zwischen der EU-Kommission, den Mitgliedsstaaten und den Mobilfunkanbietern notwendig.

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