Fauxpas: o2-Kunden surfen mit LTE schneller, nicht langsamer

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Vor einigen Tagen ergab eine Studie, dass die Durchschnittsgeschwindigkeiten im o2 LTE-Netz sinken würden. Offenbar ist dabei jedoch ein Fehler passiert. Denn tatsächlich konnte sich o2 wie die Telekom und Vodafone steigern. Im Vergleich zum Vorjahr surfen o2-Kunden 2019 tatsächlich schneller und nicht langsamer.

o2-Kunden surfen schneller und nicht langsamer

Vor wenigen Tagen machten die Ergebnisse einer Studie die Runde, die sich mit den durchschnittlichen LTE-Surfgeschwindigkeiten in den Netzen Telekom, Vodafone und o2 befasste. Dabei wurden diese mit den Ergebnissen des Vorjahres verglichen. Da die Studie und damit die Ergebnisse von dem renommierten Messspezialisten P3 stammten, der nun unter dem Namen Umlaut firmiert, sorgten diese für Aufsehen. Denn die Messungen ergaben, dass sich Vodafone und Telekom im Vergleich zu 2018 steigern konnten. Bei o2 sei die Durchschnittsgeschwindigkeit jedoch von 30 Mbit/s auf 25 Mbit/s gesunken.

Bereits kurz nach Bekanntwerden der Werte zweifelte Telefónica das Ergebnis an. Dieses decke sich nicht mit den eigenen Messungen, hieß es. Denn diese hätte einen aktuellen Durchschnitt von 40 Mbit/s ergeben. In Ballungsgebieten und Städten surften Kunden sogar noch schneller. Offenbar lag das Unternehmen mit seiner Kritik nicht falsch. Denn wie das Handelsblatt berichtet, hat Umlaut die Messergebnisse nun angepasst und deutlich nach oben korrigiert. Offenbar ist dem Unternehmen hier ein Fehler unterlaufen. Denn nach den aktualisierten Messpunkten konnte sich auch o2 bei der Geschwindigkeit deutlich steigern. Somit haben alle drei Netzbetreiber zwischen 2018 und 2019 zugelegt.

Wie schnell surfen o2-Kunden tatsächlich im LTE-Netz?

Ursprünglich attestierten die Ergebnisse o2 eine Verschlechterung der durchschnittlichen LTE-Datenraten. Nämlich von 30 MBit/s im Jahr 2018 auf 25 Mbit/s im Jahr 2019. Tatsächlich konnte o2 sich hier jedoch steigern. Denn die korrigierten Ergebnisse nennen eine derzeitige durchschnittliche Surfgeschwindigkeit von 37 Mbit/s. Gegenüber dem Handelsblatt entschuldigt Umlaut die fehlerhaften Daten. Denn in diese seien versehentlich Messergebnisse aus dem 3G-Netz gerutscht:

Dadurch hat sich in der Gesamtbetrachtung ein zu geringer Mittelwert für die Downloadgeschwindigkeit ergeben. Das hätte nicht passieren dürfen. Wir bedauern sehr, dass wir den Wert damit zu niedrig angegeben haben.

Das Unternehmen will nun die Qualitätsprüfung ausbauen, um derartige Fehler in Zukunft zu vermeiden. Dieser war nicht nur für o2 ärgerlich, sondern auch für Umlaut selbst. Denn P3, der Name des Spezialisten vor der Umbenennung, gehört zu den namenhaften Messdiensten Deutschlands. Auch die Mobilfunkunternehmen arbeiteten in de