Lebara erhöht Preise für in- und ausländische Verbindungen

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Der Ethno-Discounter Lebara hat einige der Verbindungspreise erhöht. Davon sind nicht nur Inlands-, sondern auch Auslandsverbindungen betroffen. Zum Teil müssen Lebara Kunden nun höhere Entgelte entrichten als bisher. Dabei gilt die Anpassung sowohl für Neu- als auch für Bestandskunden.

Lebara erhöht Verbindungspreise

Lebara-Kunden schätzen den Ethno-Discounter vor allem wegen der kostengünstigen Auslandstelefonie. Mit einer Lebara SIM-Karte kann bereits für wenige Cent pro Minute ins europäische und nichteuropäische Ausland telefoniert werden. Für Neukunden ist die Prepaidkarte zudem als kostenlose SIM-Karte verfügbar. Außerdem bietet der Discounter im Netz der Telekom verschiedene Pakete an und erlaubt die Kommunikation innerhalb Deutschlands.

Wie Teltarif berichtet, müssen Lebara Kunden seit Anfang Oktober jedoch teilweise tiefer in die Tasche greifen. Seit 8. Oktober 2018 erhebt Lebara in einigen Bereichen der inländischen und ausländischen Kommunikation höhere Preise und Entgelte. So kostet das einmalige Verbindungsentgelt, welches zusätzlich zu den regulären Minutenpreisen anfällt, nun 19 Cent pro Anruf. Bislang wurden lediglich 15 Cent fällig. Eine offizielle Information gab es nicht. Stattdessen erfolgte die Erhöhung ohne größere Ankündigung.

Gespräche ins Ausland teurer

Auch am SMS-Preis für Kurznachrichten innerhalb Deutschlands hat der Ethno-Discounter geschraubt. Eine SMS kostet nun ebenfalls 19 Cent statt 15 Cent. Für Gespräche in ausländische Mobilfunknetze erhebt Lebara ebenfalls höhere Minutenpreise. Gespräche ins bulgarische Handynetz kosten nun 9 Cent, ins chinesische Mobilfunknetz 5 Cent. Anrufe nach Indien werden mit 4 Cent berechnet, nach Griechenland und Ungarn mit 17 Cent und 15 Cent. Wer nach Litauen, Polen oder Rumänien telefoniert zahlt nun 12 Cent und 9 Cent.

Von den Neuerungen sind nicht nur Neukunden betroffen, sondern auch Bestandskunden. Lebara ist als Prepaidkarte konzipiert und monatlich kündbar. Dadurch kann der Discounter Tarifänderungen jederzeit zum Start des neuen Abrechnungsmonats umsetzen. Das heißt, dass auch Bestandskunden spätestens ab November/Dezember die höheren Preise entrichten müssen.

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