mobilcom-debitel: Überhöhte Mahn- und Rücklast­schrift­pauschalen unzulässig

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Das Oberlandesgericht Schleswig hat es mobilcom-debitel untersagt, weiterhin überhöhte Mahn- und Rücklastschriftpauschalen zu berechnen. Geklagte hatte der Deutsche Verbraucherschutzverein e.V. nachdem der Provider deutlich zu hohe Kosten im Falle der Nichtzahlung geltend gemacht hatte.

mobilcom-debitel fordert zu hohe Gebühren

Bereits seit Jahren ist mobilcom-debitel immer wieder im Gespräch, sobald es um zu hohe Mahn- und Rücklastschriftgebühren geht. Denn das Unternehmen schlug bei diesen in der Vergangenheit zum Teil deutlich zu und wies über die Jahre oft zu hohe Gebühren aus. Diese wurden von Verbraucherschützern bereits des öfteren abgemahnt und eine Senkung durchgesetzt. Doch noch immer erhebt mobilcom-debitel zu hohe Gebühren für Mahn- und Rücklastschriften.

Zu diesem Urteil kam zumindest das Oberlandesgericht Schleswig unter dem Aktenzeichen 2 U 5/18. Geklagt hatte der Deutsche Verbraucherschutzverein e.V. und vor Gericht erneut Recht erhalten. Denn mobilcom-debitel erhebt für eine Mahnung derzeit Gebühren von 5,95 Euro. Für eine Rücklastschrift werden zwischen 4,59 Euro und 15,43 Euro fällig. Beide Gebührenarten soll der Kunde mit der nächsten Rechnung begleichen. Allerdings gibt es weder in den AGB noch in den Preislisten des Prov