Netflix-Kunden aufgepasst: Betrüger versuchen Nutzerdaten zu ergaunern

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Per WhatsApp, SMS und Co. versuchen Betrüger immer wieder persönliche Nutzerdaten, Bankinformationen und weitere sensible Details abzugreifen. Eine neue Masche hat nun Netflix-Nutzer im Visier und bedient sich dabei eines altbekannten Tricks. Deshalb sollten Netflix-Kunden derzeit auf der Hut sein.

Netflix-Kunden im Visier von Betrügern

Kettenbriefe per WhatsApp oder SMS sind keine Seltenheit. Derzeit machen zum Beispiel der vermeintliche Virus „Ute Lehr“ und der „Martinelli-Virus“ die Runde. An beiden Viren ist nichts dran, dennoch teilen viele unwissende Nutzer die Kettenbriefe immer weiter. Dadurch verbreiten sie sich binnen weniger Tage auf Millionen Geräten und erreichen zig Nutzer.

Diesen Mechanismus machen sich auch Betrüger zu Nutze, die mit derartigen Kettenbriefen auf Opferjagd gehen. Deswegen gilt: Links und Anhänge in derartigen Rundschreiben am besten nicht anklicken oder downloaden. Derzeit sollten sich vor allem Netflix-User in Acht nehmen. Denn sie stehen im Fokus von Betrügern, die es unter anderem auf ihre persönliche Daten abgesehen haben.

Fake-SMS soll Daten abgreifen

Im vorliegenden Fall erhalten Smartphone-Nutzer eine SMS, die angeblich von Netflix stammt. Dort heißt es, dass es Probleme mit der letzten Zahlung gegeben habe und die Aktualisierung der Zugangsdaten notwendig sei. Diese Verifizierung sollen die Empfänger der Nachricht über den beigefügten Link vornehmen. Dieser führt zu einer gefälschten Seite, die optisch der von Netflix ähnelt. Dort sollen persönliche Daten wie Name, Adresse und die Bankverbindung angegeben werden.

Wie in solchen Fällen üblich hat der vorgeschobene Absender – also Netflix – nichts mit den SMS zu tun. Tatsächlich versuchen Betrüger so an die persönlichen Daten unvorsichtiger Nutzer zu gelangen. Wer seine Daten angibt, muss beispielsweise mit unautorisierten Abbuchungen, untergeschobenen Verträgen und weiteren Nachteilen rechnen. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass über die gefälschte Seite Schadsoftware aufs Smartphone gelangt.

Netflix-Kundenstamm betroffen?

Unklar ist, ob die Betrüger gezielt aktuelle und ehemalige Netflix-Kunden anschreiben oder ob die SMS einfach an möglichst viele Empfänger gesendet wird. Immerhin ist die Wahrscheinlichkeit groß, dabei auf einen Netflix-Nutzer zu treffen. Deshalb sollten Empfänger nicht auf die SMS reagieren und diese am besten sofort löschen. In der Regel meldet sich Netflix per Email, sollte es Probleme geben, und nicht per SMS.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auch in seinem persönlichen Netflix-Account prüfen, ob die Zahlungen geklappt haben – allerdings sollte die Netflix-Seite manuell und nicht über den in der SMS enthaltenen Link aufgerufen werden.

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