Netflix hebt Corona-Drossel nach und nach wieder auf

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Um der steigenden Nutzung zu begegnen, beginnen die ersten Streamingdienste damit, die Übertragungsqualitäten zu reduzieren. Das soll die Netze und Server entlasten und dafür sorgen, dass es keinen kompletten Zusammenbruch gibt. Für Netflix, YouTube und Co. gibt es deswegen ab sofort Einschränkungen.

Update vom 15.05.2020

Netflix hebt Drosselung wieder auf

Nach den Corona-Maßnahmen hebt Netflix die Drosselung schrittweise wieder auf. Das heißt, dass alle Nutzer nach und nach wieder auf die regulären Streaminggeschwindigkeiten zurückkehrt. Das gilt den Angaben von flatpanelshd.com nicht nur für HD-Inhalte, sondern auch für Videos mit 4K-Auflösung. In der Hochzeit der Corona-Pandemie hatte der Streamingdienst teilweise auf etwas mehr als 7 Mbit/s gedrosselt, um die Server zu entlasten.

Ob auch die Wettbewerber Amazon, Disney+ und Co. in nächster Zeit wieder zur regulären Qualität zurückfinden werden, bleibt abzuwarten.

Update vom 23.03.2020

Instagram, Disney+ und Co. drosseln ebenfalls

Deutsche Nutzer müssen weitere Einschränkungen beim Streaming hinnehmen. Denn nach Netflix und YouTube haben weitere Anbieter damit begonnen, die Streamingqualität ihrer Dienste herunterzuschrauben. Dazu zählen nun auch Facebook, Apple TV+, Instagram und Amazon. Außerdem den am 24. März an den Start gehenden Streamingdienst Disney+. Hier stehen in der nächsten Zeit zeitweise nur noch SD-Qualitäten statt HD und UHD bereit. In der Regel merken Kunden davon jedoch wenig. Einzig bei Apple TV+ ist das Nutzern zuletzt aufgefallen, da hier die Qualität streckenweise unter SD-Qualität fiel. Das hatte pixelige Bilder und Einbußen bei der Bildqualität zur Folge.

Netflix drosselt Streamingqualität

Die Maßnahmen gegen den Corona-Virus sorgen dafür, dass immer mehr Menschen zuhause bleiben. Das wiederum bedeutet, dass eine zunehmende Nutzung der Streamingdienste stattfindet. Zum Beispiel von Netflix, Amazon Prime, YouTube und Co. Denn viele Daheimbleibende vertreiben sich die Zeit mit ihren Lieblingsserien und -filmen. Darauf müssen sich die Dienste nun einstellen und beginnen mit den ersten Maßnahmen. Dazu zählt auch die Drosselung der Übertragungsgeschwindigkeit.

Das setzen ab sofort die Streaminganbieter Netflix und YouTube um. Bei Netflix gilt das vorerst für die nächsten 30 Tage und zwar europaweit. Dadurch soll eine Reduzierung der Auslastung von 25 Prozent erreicht werden. Der Anbieter hofft, damit einen Zusammenbruch der Infrastrukturen vermeiden zu können. Für Kunden bedeutet das, dass sie ihre Filme und Serien in der nächsten Zeit mit etwas niedrigerer Bildqualität als üblich sehen werden. Dafür können jedoch alle Nutzer weiterhin auf Netflix zugreifen und müssen keine Aussetzer, Ruckler oder Komplettausfälle befürchten. Auch YouTube senkt die Übertragungsqualität vorerst für ganz Europa inklusive Großbritannien.

Was wird mit HD und UHD?

Während YouTube angibt, die Übertragungsraten auf SD-Qualität zu beschränken, gibt es von Netflix keine offiziellen Details zu der genauen Drosselgrenze. Es ist anzunehmen, dass Kunden auch hier verstärkt auf HD und vor allem UHD verzichten müssen. Je nach Auslastung werden Netflix Serien und Filme wohl ebenfalls vorrangig in SD gezeigt. Das entspricht bei YouTube beispielsweise einer Auflösung von 854 x 480 Pixeln.

Auf kleineren Geräten wie Smartphones und Tablets wird diese Reduzierung den meisten kaum auffallen. Auf großen Bildschirmen wie Smart TVs und Co. dürften Kunden jedoch zum Teil deutliche Einbußen bei der Bildqualität bemerken. Etwas daran ändern können sie nicht. Um Netflix, YouTube und Co. weiterhin nutzen zu können, sind diese Maßnahmen notwendig, um den Serien- und Filmgenuss für alle aufrecht erhalten zu können. Vor allem da die EU-Kommisson derartige Maßnahmen begrüßt. Allerdings muss das Bild bei Netflix und Co. nicht zwingend schlechter werden. Je nach Auslastung kann unter Umständen weiterhin HD zur Verfügung stehen.

Netze sind trotz Corona stabil

Die Mobilfunk- und Festnetze der Anbieter sind vorerst stabil, hieß es vor wenigen Tagen. Derzeit reiche die verstärkte Auslastung nicht aus, um die Netze zusammenbrechen zu lassen. Denn Telekom, Vodafone, o2 und Co. haben den Angaben nach vorgesorgt und reagieren zeitnah auf sich verändernde Situationen. Auch der Pay TV Anbieter Sky hat Maßnahmen ergriffen und öffnet die Pakete Cinema und Entertainment ab 23. März 2020 kostenfrei für alle Kunden.

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