Neujahrsgrüße per WhatsApp, SMS, App oder E-Mail verschicken

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Im Zeitalter des mobilen Internets werden die meisten Neujahrsgrüße per SMS oder WhatsApp-Nachricht versendet. Doch laut dem Branchenverband Bitkom nutzen die meisten Befragten auch den persönlichen Neujahrsgruß per Anruf. Wir geben zudem Tipps zum pünktlichen Nachrichtenversand in der Neujahrsnacht.

Neujahrsgrüße zu Silvester 2018/2019

Im Auftrag des Branchenverbund Bitkom wurde eine repräsentative Umfrage zu den Neujahrsgrüßen an Silvester erstellt. Dazu wurden 1.007 Personen ab 16 Jahren befragt. Das Ergebnis der Umfrage: Die meisten Befragten rufen für ihre Neujahrsgrüße an. Demnach wünschen acht von zehn Deutschen (82 Prozent) telefonisch ein frohes neues Jahr. Im Jahr 2017 waren es noch 78 Prozent. Gar keinen Neujahrsgruß gibt es von 4 Prozent der Befragten.

Dahinter folgen mit 35 Prozent (Vorjahr 31 Prozent) Neujahrsgrüße per Messenger wie z.B. WhatsApp, Telegram oder iMessage. Bei den männlichen Personen im Alter zwischen 16 und 29 Jahren sind es sogar 51 Prozent. Die Neujahrsgrüße per E-Mail sind 28 Prozent (2017 32 Prozent) etwas rückläufig. Zudem nutzt bereits jeder Vierte (25 Prozent) Postkarten-Apps. Immer noch 23 Prozent nutzen eine Kurznachricht (SMS) zur Übermittlung ihrer Neujahrsgrüße. Jeweils 18 Prozent der Befragten senden Grüße in sozialen Netzwerken oder nutzen die Videotelefonie. Einen klassischen Brief senden nur noch 15 Prozent.

Mehrfachnennung „verfälscht“ Ergebnis zu Neujahrsgrüßen

Bei der Bitkom Umfrage war jedoch eine Mehrfachnennung möglich. Daher ist davon auszugehen, dass von der Masse her mehr Neujahrsgrüße per Messenger und SMS versendet werden. Denn viele Freunde und Bekannte werden für den Neujahrsgruß vor allem von der jüngeren Generation bevorzugt per WhatsApp & Co. kontaktiert. Für enge Verwandte wie z.B. Eltern oder Großeltern bevorzugen i.d. Regel alle Altersklassen den persönlichen telefonischen Kontakt.

Tipps zum pünktlichen Versand an Silvester

Doch wie klappt der pünktliche Versand von Messenger-Nachrichten und Kurznachrichten in der Silvesternacht? Da die deutschen Handynetze zu Silvester teilweise immer noch überlastet sind, sollten Handynutzer ihre Neujahrsgrüße vorschreiben und als Entwurf speichern. Das spart später die zeitaufwendige Tipperei. Für gleiche Silvestergrüße eignet sich zudem das Anlegen einer Empfängerliste.

Nutzer von WhatsApp können auf ihrem Smartphone die Internetverbindung abschalten und ihre Messenger-Nachrichten vorbereiten. Denn bei WhatsApp ist kein Terminversand (zeitversetztes senden von Nachrichten) möglich. Die Internetverbindung kann Mitternacht dann wieder aktiviert werden und die Nachrichten gehen sofort auf die Reise. Allerdings müssen Nutzer bei dieser Methode bis dahin auf andere Apps verzichten.

Terminversand per SMS und E-Mail

Wer die Silvesterparty für Neujahrsgrüße nicht unterbrechen möchte, kann einen Terminversand nutzen. Neben E-Mail-Anbietern und Messenger-Diensten bieten auch einige Netzbetreibern eine solchen zeitversetzten Nachrichten-Versand an. Zudem können Smartphone-Nutzer für terminierte Silvestergrüße auch spezielle Apps nutzen, diese erlauben einen zeitgesteuerten Versand. Allerdings sollten Nutzer auch beim Terminversand das erhöhte Datenaufkommen zu Silvester berücksichtigen. In manchen Fällen kann dadurch eine Zustellung verzögert bzw. zu spät erfolgen.

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