o2 führt Half-SIM-Träger ein – bis zu 30 Tonnen weniger Plastikmüll

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Nach der Telekom sagt auch o2 dem Plastikmüll den Kampf an. Der Netzbetreiber verkleinert den Simkartenträger und nutzt ab sofort das Half-SIM-Format. Dadurch soll sich die Menge an Plastikmüll um bis zu 30 Tonnen senken lassen.

o2 verkleinert Simkartenträger

Obwohl die Simkarten immer kleiner werden, hat der Simkartenträger seine Größe beibehalten. Diese Halterung dient der Aufbewahrung der Simkarte, bis diese vom Kunden herausgebrochen wird. Allerdings hat der Halter trotz Nano-SIM oft noch immer die Größe einer EC-Karte. Die Telekom hat das bereits geändert, nun zieht o2 nach. Der Netzbetreiber kündigt an, ab sofort Half-SIM-Träger zu nutzen.

„Als Telekommunikationsanbieter, der deutschlandweit die meisten Menschen miteinander verbindet, kann Telefónica Deutschland mit der Half SIM zukünftig mehr als 30 Tonnen Plastik pro Jahr einsparen. Das entspricht einem jährlichen Gewicht von 20 Mittelklasse PKW“, erklärt Pia von Houwald, Director B2P Digital Processes & Services bei Telefónica Deutschland. „Die Einführung der Half SIM ist damit auch ein wichtiger Schritt für Telefónica Deutschland, um einen noch stärkeren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.“

Bis zu 30 Tonnen weniger Plastikmüll

Seit letzter Woche erhalten bereits Postpaid-Neukunden von o2 den kleineren Simkartenträger ausgehändigt. Bis 2021 will Telefónica das Format auch auf den übrigen Vertriebskanälen einführen. Dazu zählen auch die Eigen- und Partnermarken des Netzbetreibers. Zum Beispiel Blau, Aldi Talk und Co. Für Kunden ändert das jedoch nichts. Sie erhalten weiterhin ihre Simkarte zum Ausbrechen. Lediglich deren Halter ist kleiner als bisher und spart dadurch Plastikmüll ein.

Neben der physischen Simkarte bietet o2 seit einiger Zeit auch die eSIM an. Bei dieser entfällt der Plastikträger komplett. Denn die eSIM arbeitet mit einem