o2 muss zahlen: 4.800 Euro Strafe wegen unerwünschter Werbemails

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Wer nicht hören will, muss zahlen, entschied das Landgericht München I. Die zuständigen Richter verdonnerten o2 zur Zahlung von 4.050 €. Der Grund: Unerlaubte Werbemails.

o2 versendet weiterhin Emails

Obwohl er bereits mehrfach widersprochen und sogar eine Unterlassungserklärung erwirkt hatte, erhielt Michale Habeck, ein Anwalt aus Hamburg, weiterhin Werbemails seines Anbieters o2. 2014 wandte er sich selbst an den Netzbetreiber und forderte die Einstellung der Zusendung. Dieser ignorierte die Bitte jedoch und sandte weiterhin Spam-Mails an das Postfach des Mannes.

Laut Bild-Zeitung mahnte der Anwalt das Unternehmen ab und erwirkte eine Unterlassungserklärung. o2 verpflichtete sich in dieser, für jede Zuwiderhandlung eine Strafzahlung von 750 € zu entrichten. Die Summe erhielt der Kunde bereits 2015, als ihm o2 erneut unerwünschte Werbemails zusandte.

4.800 € wegen unerwünschter Werbemails

Daraufhin unterzeichnete o2 eine neue Unterlassungserklärung, die nun 1.350 Euro Strafe vorsah. Auch diese Zahlung sollte der Anwalt recht schnell erhalten: 2016 trudelten insgesamt drei Werbemails des Anbieters ein. Allerdings weigerte sich o2 diesmal, die Strafe zu zahlen.

Der Fall landete vor dem Landgericht München I, das sich auf die Seite des Kunden stellte. In zweiter Instant bestätigte das Oberlandesgericht München das Urteil. o2 musste zahlen, insgesamt 4.050 €.

Spam kostet o2 Geld

Die Unmöglichkeit, den Kunden aus dem Mail-Verteiler zu löschen, hat o2 bereits 4.800 € gekostet. „Jetzt wartet Habeck gespannt auf neue Post von O2. Könnte ja Werbung sein …“, schreibt die Bild.

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