o2: Trotz Corona mehr Vertragsabschlüsse und Umsatz

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Bei Telefónica hat sich das erste Halbjahr 2020 trotz Corona in vielen Punkten positiv entwickelt. Dabei haben sich sowohl die Anzahl der Vertragsabschlüsse als auch die Kündigererquote verbessert. Das hat wiederum zu einem höheren Umsatz geführt. Auch die Ausbaupläne gehen den Angaben nach wie geplant voran.

Telefónica im ersten Halbjahr 2020

In einem Zwischenbericht zieht Telefónica eine positive Bilanz. Denn trotz Corona scheinen die Mobilfunktarife des Unternehmens sehr beliebt zu sein. Zwischen Januar und Juni 2020 kamen 463.000 Anschlüsse hinzu. Allein 235.000 davon im zweiten Quartal und damit mitten in der Corona-Krise. Gleichzeitig sank die Abwanderungsrate deutlich. Also die Anzahl der Kunden, die kündigen und zu einem anderen Anbieter wechseln.

Bei der Kernmarke o2 lag diese Quote im gesamten halben Jahr bei 1,2 Prozent. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum waren es 1,3 Prozent. Damit vereint Telefónica aktuell 24,2 Millionen Vertragskundenanschlüsse und damit 1,6 Millionen mehr als im Vorjahreszeitraum. Das wirkte sich auch auf den Umsatz aus, der mit 3,64 Milliarden Euro etwas höher ausfiel als 2019 mit 3,56 Milliarden Euro. Insgesamt (Post- und Prepaid) sind derzeit bei dem Netzbetreiber 43,5 Millionen Mobilfunkanschlüsse aktiv. Davon stecken 42,2 Millionen Simkarten in Smartphones, Tablets und Wearables, heißt es.

Höhere Nachfrage durch Corona

Auch im Festnetzbereich verzeichnete man eine höhere Nachfrage nach schnellen DSL-Produkten. Denn die Zahl der Breitbandanschlüsse stieg im Halbjahr um 3,8 Prozent auf 2,25 Millionen an. Nachteile gab es jedoch ebenfalls. So wirkten sich das fehlende Roaming und weniger Prepaid-Aufladungen während der Corona-Einschränkungen beispielsweise auf den Mobilfunkserviceumsatz aus. Dieser sank um 0,5 Prozent auf 2,59 Milliarden Euro. Ohne diese Effekte hätte sich Prognosen zufolge ein Plus von 1,8 Prozent ergeben.

Das Periodenergebnis fiel mit minus 62 Millionen Euro negativ aus. Allerdings deutlich weniger als das Ergebnis zum Ende der Vorperiode. Dort lag das Minus noch bei 156 Millionen Euro. „Grund für das negative Periodenergebnis ist, dass die Abschreibungen – unter anderem auf vor Jahren erworbene Mobilfunklizenzen – derzeit noch das Betriebsergebnis übersteigen. Die hierfür mitverantwortlichen Abschreibungen auf UMTS-Lizenzen laufen Ende 2020 aus“, erklärt der Netzbetreiber.

o2 Netzausbau weiterhin auf Kurs

Trotz der Pandemie konnte das Unternehmen den Netzausbau vorantreiben und die gesteckten Ziele umsetzen, heißt es. Seit Anfang des Jahres wurden 3.070 flächenwirksame Mobilfunkstandorte errichtet. Das sind „mehr als vierzig Prozent der von der Bundesnetzagentur für dieses Jahr veranschlagten 7.600 Standorte“, so der Netzbetreiber. Davon profitieren bereits 5 Millionen Menschen, die nun ebenfalls auf o2 LTE zugreifen können. Auch der 5G Auf- und Ausbau gehe wie geplant voran. Allerdings geht das Unternehmen davon aus, dass Corona Einfluss auf die Kapitalinvestitionen haben wird. „Nichtsdestotrotz ist das Unternehmen auf Kurs, seine Ausbauziele für dieses Jahr zu erreichen.“

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