o2 plant endgültige UMTS-Abschaltung für Ende 2021

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Nach LTE und 5G rückt das Ende von 3G immer näher. Nun hat sich auch o2 auf eine Planung zur UMTS-Abschaltung festgelegt. Diese soll bereits in wenigen Jahren umgesetzt werden. So richtig final ist das allerdings noch nicht.

Update vom 18.11.2020

o2 zieht 3G-Abschaltung ein Jahr vor

Statt 2022 kommt die UMTS-Abschaltung nun doch schon 2021. Um die 3G-Frequenzen für 5G nutzen zu können, macht der Netzbetreiber diese ein Jahr früher als geplant frei. Ende 2021 ist dann mit 3G endgültig Schluss. Ab Sommer 2021 werden dafür die rund 18.000 UMTS-Standorte im o2-Netz nach und nach auf 4G umgestellt.

Update vom 13.05.2020

UMTS kommt 2022 unter den Hammer

Nachdem Vodafone das Abschaltdatum für UMTS final festgelegt hat, bekräftigt o2 die eigenen Pläne. Gegenüber Teltarif gab der Netzbetreiber an, am ursprünglichen Vorhaben festhalten und vorerst sowohl 2G und 3G als auch LTE parallel beibehalten zu wollen. Zudem soll noch in diesem Jahr der Ausbau von 5G starten. Allerdings wird dieser Status Quo nicht für immer erhalten bleiben. Denn auf lange Sicht sieht der Anbieter in 3G ebenfalls keine Zukunft mehr:

Unsere Pläne sehen vor, die genutzten 3G-Frequenzen bis spätes­tens 2022 schritt­weise für effi­zi­en­tere Tech­no­lo­gien wie LTE umzu­widmen. Unsere Kunden profi­tieren dadurch von einem besseren Netz­er­lebnis.

Bei den Wettbewebern soll mit 3G bereits im nächsten Jahr Schluss sein. Alle drei Netzbetreiber wollen die dadurch freiwerdenden Frequenzen für 4G und 5G nutzen und für die moderneren Technologien umwidmen.

o2 plant Ende von UMTS

Der Mobilfunkstandard 3G, hinter dem sich UMTS und die Erweiterung HSDPA verbergen, hat ein Ablaufdatum. Seitdem die Anbieter den Ausbau von LTE fokussieren und das neue 5G-Netz gestartet ist, hat UMTS keine dauerhafte Zukunft mehr. Seit längerem nehmen die Netzbetreiber überzählige UMTS-Stationen vom Netz. Auch erste Abschaltdaten wurden bekannt gegeben. So plant die Telekom beispielsweise bereits mit einer Abschaltung ab Ende 2020.

Nun hat auch o2 eine solche Planung vorgelegt und gibt in einem Strategie-Update bekannt, mit welchen Fristen das Unternehmen mittelfristig plant. So ist die UMTS-Abschaltung im o2-Netz auf Ende 2022 angesetzt. Ab 2023 will das Unternehmen also, sofern sich alles so entwickelt wie geplant, auf den 3G-Standard verzichten. Doch was bedeutet das für Kunden?

Was passiert ohne UMTS im o2-Netz?

Ob o2 den selbstgewählten Zeitplan tatsächlich einhalten kann, bleibt abzuwarten. Denn dieser ist an verschiedene Voraussetzungen gekoppelt, die das Unternehmen bis dahin umsetzen möchte. Sofern dies gelingt ist eine fristgerechte Abschaltung bis Ende 2022 denkbar. Kommt es auf dem Weg dahin zu Problemen oder Verzögerungen wird der Netzbetreiber das Abschaltdatum wahrscheinlich noch einmal nach hinten verschieben. Deswegen sollten Kunden diesen Zeitpunkt erst einmal als eine Orientierung betrachten und noch nicht als finalen Termin werten.

Denn bis zur endgültigen Abschaltung will o2 massiv in den Netzausbau investieren und LTE vorantreiben. Der Standard fungiert als eine Art Auffangbecken und soll in Zukunft für schnelle Internet sorgen. Auch in Gebieten, in denen derzeit nur 3G funktioniert. Das setzt jedoch voraus, dass er nahezu flächendeckend in ausreichender Geschwindigkeit zur Verfügung steht. Auf dem Land ist das vielerorts jedoch noch nicht der Fall. Deswegen ist es eher unwahrscheinlich, dass o2 eine Abschaltung vornimmt, solange die Auffangtechnologie noch nicht ausreichend ausgebaut ist. Ob die Deaktivierung tatsächlich Ende 2022 kommt, hängt also stark davon ab, wie o2 mit dem Ausbau vorankommt.

Habe ich ohne 3G kein o2-Netz mehr?

o2 will vermeiden, dass Kunden nach der Abschaltung von UMTS kein Netz mehr haben. Deswegen nimmt das Unternehmen diesen Schritt sehr wahrscheinlich erst vor, wenn die LTE-Abdeckung ausreichend vorhanden ist. Dabei strebt das Unternehmen eine Versorgung von 99 Prozent der Haushalte bereits für Ende 2020 an. Das und ein weiterer Ausbau sollen dafür sorgen, dass Kunden auch ohne UMTS wie gewohnt telefonieren, simsen und surfen können.

Das heißt auch, dass Nutzer nicht in Panik verfallen sollten. Zum einen ist die geplante Abschaltung noch etwas hin. Zum anderen ist o2 daran interessiert, dass die Kunden trotz UMTS-Ende zufrieden mit ihrem Netz sind. Aus Angst vor einem Netzverlust bereits jetzt auf o2 als Vertragspartner zu verzichten, ist daher unnötig. Gleiches gilt für die Telekom und Vodafone. Alle drei Netzbetreiber wollen vor allem eins: Zufriedene Kunden. Entsprechend werden die Anbieter dafür Sorge tragen, dass die UMTS-Abschaltung für ihre Kunden so wenig Nachteile wie möglich mit sich bringt.

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