o2 und ComputerBILD bringen LTE in den Bayerischen Wald

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o2-Kunde Wilhelm Ebentheuer schaltet LTE in Zwiesel frei (Bild: ComputerBILD)

In ländlichen Regionen ist die Mobilfunkversorgung oft mangelhaft. So erging es auch der Gemeinde Zwiesel im Bayerischen Wald, nahe der Grenze zu Tschechien. Im o2-Netz konnten Kunden dort lediglich GSM nutzen. Zusammen mit ComputerBILD konnte dieser Missstand nun behoben werden. Den Startschuss für LTE gab ein o2-Kunde.

LTE für Zwiesel im Bayerischen Wald

In wenigen Jahren wollen die Netzbetreiber 3G abschalten und vollumfänglich LTE und 5G nutzen. Doch noch immer gibt es Regionen, in denen lediglich 2G funktioniert. So erging es auch dem Städtchen Zwiesel mitten im Nationalpark Bayerischer Wald. Die für ihre Glasbläser- und Kristallglaskunst bekannte und nahe an der tschechischen Grenze gelegene Ortschaft verfügte im o2-Netz lediglich über GSM. Wer mobil im Internet surfen wollte, hatte über EDGE gerade einmal ein paar Kilobits zur Verfügung.

Zusammen mit dem Fachmagazin ComputerBILD lobte o2 im Frühjahr eine Aktion aus, bei der sich Kunden für den Ausbau vor Ort bewerben konnten. Das Los fiel schließlich auf Zwiesel. Die Stadt im Landkreis Regen hatte der 64-jährige Wilhelm Ebentheuer eingereicht. o2 begann mit dem Ausbau und rüstete nicht nur eine bereits vorhandene Antenne im Ortsteil Rotkot mit LTE auf, sondern nahm auch eine weitere LTE-Station im Südwesten der Stadt in Betrieb. Den Startschuss für o2 LTE in Zwiesel gab Wilhelm Ebentheuer selbst. Als Belohnung und Dank erhielt er von o2 zudem ein neues Smartphone und den Tarif o2 Free unlimited geschenkt.

Wie wurde Zwiesel an LTE angeschlossen?

Damit LTE an einem Standort wie Zwiesel ausgebaut werden kann, sind viele Schritte notwendig. Nach der Entscheidung für die Ortschaft fertigten die Mitarbeiter von o2 eine Entwurfsplanung an und holten die notwendigen Standortbescheinigungen der Bundesnetzagentur ein. Anschließend wurde die notwendige Technik organisiert und angeliefert. Auch ein Kran war notwendig. Vor Ort wurden schließlich die Ausbauten vorgenommen und die LTE-Antennen mittels Kran in 40 Metern Höhe montiert.