o2: Vertragsverlängerung bereits nach 16 Monaten möglich

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o2 hat die Modalitäten der Vertragsverlängerung überarbeitet und bietet die Fortführung des Vertrages nun deutlich früher als bisher an. Außerdem wurde die Trennung der Kanäle aufgehoben, so dass o2 Kunden ab sofort auf allen Vertriebswegen nahezu die gleichen Angebote erhalten. Die o2 Vertragsverlängerung wird dadurch deutlich attraktiver.

o2 verbessert Vertragsverlängerung

o2-Kunden haben ab sofort die Möglichkeit, deutlich früher als bisher auf die Vertragsverlängerung zuzugreifen. Bislang stand der Service erst drei Monate vor Vertragsende bereit. Ab sofort kann dieser bereits nach 16 Monaten, also 8 Monate vor Ablauf, durchgeführt werden.

Dabei haben Kunden den Angaben nach nicht nur die Möglichkeit, einen Tarifwechsel „nach oben“, also in einen Tarif mit höherer Grundgebühr, durchzuführen. Auch der Wechsel „nach unten“ soll problemlos 8 Monate vor Vertragsende möglich sein. Das heißt, dass ein Tarif mit niedrigerer Grundgebühr als die bisherige Offerte ausgewählt werden kann.

Gleiche VVL Angebote in allen Kanälen

Außerdem hat o2 Anpassungen an der Angebotsstruktur vorgenommen und diese vereinheitlicht. Dadurch erhalten Kunden nun in allen Kanälen weitestgehend die gleichen Angebote und Konditionen. Bislang nahm die Wahl des Vertriebswegs zum Teil großen Einfluss auf das unterbreitete Angebot. Wurde der Tarif online oder per Telefon verlängert, fielen die neuen Konditionen häufig deutlich attraktiver aus als in einem Shop vor Ort. Dieses Ungleichgewicht soll nun der Vergangenheit angehören, heißt es.

Allerdings wird weiterhin für einen o2 Tarifwechsel in einen Tarif mit niedrigerer Grundgebühr eine einmalige Wechselgebühr fällig. Bislang erhob o2 dafür pauschal 19,99 €. Ab sofort nehmen mehrere Faktoren auf die Wechselgebühr Einfluss und bestimmten diese individueller.

Die Tarifwechselgebühr wird unter anderem durch diese Faktoren bestimmt:

  • die preisliche Differenz zum Wunschtarif
  • die bisherige Vertragslaufzeit
  • das Vorhandensein eines subventionierten Endgeräts

Der Netzbetreiber weist jedoch darauf hin, dass die Sorge vor einer hohen Wechselgebühr unbegründet sei. Denn: „Am Ende des Tages ist die Ersparnis bei wechselbereiten Kunden stets deutlich höher als die Gebühr“, heißt es.