Stiftung Warentest: Diese Supermartk-Prepaid-Tarife lohnen sich wirklich

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Der Prepaid-Markt bietet viele attraktive Tarife und Angebote. Dabei sind die Offerten von Aldi Talk, congstar, Lidl Connect und Co. bereits ab wenigen Euro pro Monat erhältlich. Die Stiftung Warentest hat analysiert, welche Prepaid-Tarife und Prepaid-Angebote sich wirklich lohnen.

Die besten Prepaid-Tarife und Prepaid-Angebote

Interessenten, die sich nicht lange an einen Anbieter oder Tarif binden möchten, haben hierzulande zahlreiche Prepaid-Angebote zur Auswahl. Neben bekannten Marken wie Aldi Talk und Lidl Connect bieten auch zahlreiche kleinere Anbieter ihren Offerten auf Prepaid-Basis feil. Wer nicht regelmäßig nach den besten Angeboten Ausschau hält, verliert schnell den Überblick. Deshalb informieren auch wir regelmäßig über besonders günstige Offerten. Wer will, kann zum Beispiel in unserem Prepaid Allnet-Flat Vergleich stöbern.

Anders als bei einem klassischen Laufzeitvertrag erfolgt die Abrechnung bei Prepaidtarifen auf Prepaid-Basis. Das heißt, dass Nutzer vorab ein Guthaben – zum Beispiel via Guthaben-Voucher – aufladen und anschließend abtelefonieren. Dadurch ist nicht nur eine Kostensicherheit, sondern auch eine Kostenkontrolle gegeben.

Auch die Stiftung Warentest hat sich die zahlreichen Prepaid-Angebote einmal genauer angesehen. Dabei wurden insgesamt 36 Tarife von 13 Anbietern untersucht. Außerdem hat Stiftung Warentest die besten Angebote in den drei Kategorien Basistarife, Volumentarife und Flatrates ermittelt. Das positive Fazit: Prepaidtarife mit Sprachflat sind hierzulande bereits ab 7,99 Euro mit einer Gültigkeit von vier Wochen erhältlich.

Prepaid-Tarife werden immer besser

Ebenfalls auffällig war, dass sich das Prepaid-Angebot im Vergleich zur letzten Erhebung positiv entwickelt hat. „Die Discounter-Tarife bieten mehr Leistung für gleiches Geld, außerdem haben einige Anbieter jetzt schnelle LTE-Daten­verbindungen im Programm“, heißt es. „Damit sind sie mitt­lerweile auch für Menschen interes­sant, die viel telefonieren und häufiger surfen.“ Dabei gibt es Angebote in allen drei Netzen. Während einige Anbieter die Netze von Telefónica nutzen, greifen andere auf das Vodafone-Netz oder Telekom-Netz zu. Zum Teil ist auch hier bereits der Mobilfunkstandard LTE inklusive.

Außerdem hat die Stiftung Warentest im Zuge der Erhebung den jeweils günstigsten Prepaid-Tarif pro Kategorie ermittelt:

Basistarife

Galeria mobil Prepaid 5 Cent (Telefónica)

Minute, SMS und MB je 5 Cent
kein Basispreis

Volumentarife

Otelo Smart XL (Vodafone)

300 Einheiten und 1,5 GB (inkl. EU-Roaming)
7,99 Euro/4 Wochen

Basistarife

Aldi Talk Paket S (Telefónica)

Sprach- und SMS-Flat sowie 1,5 GB (inkl. LTE)
7,99 Euro/4 Wochen

Wer mit dem o2-Netz von Telefónica nicht warm wird, sollte sich alternativ die Angebote von ja!mobil und Penny Mobil ansehen. Auch dort gibt es Prepaid-Tarife mit Sprach- und SMS-Flat in alle deutschen Netze und 1,5 GB Datenvolumen. Anders als beim Aldi Talk Paket S Prepaid-Angebot nutzen die beiden Anbieter das Netz der Telekom. Allerdings müssen Nutzer hier auf LTE verzichten.

Prepaid: Günstig, aber mit Nachteilen

Obwohl die meisten vorausbezahlten Angebote eine günstige Alternative zu klassischen Vertragstarifen darstellen, müssen Kunden auch Abstriche machen. Vor allem beim Service wird die günstige Preisstruktur spürbar. „Eine Beratung fällt flach, die meisten Supermarkt-Angestellten haben kaum Zeit dazu“, meint Stiftung Warentest.

Sie sind auf der Suche nach einem attraktiven Prepaid-Tarif? Wir haben hier eine kleine Auswahl interessanter Artikel zum Thema für Sie zusammengefasst:

Außerdem sind die meisten günstigen Prepaid-Angebote nur als SIM-Only Tarif erhältlich. Das heißt, es gibt die Prepaid-Tarife nur ohne Telefon. Zwar bieten einige Anbieter Einsteiger- und Mittelklassegeräte aktionsweise an, wer jedoch ein Top-Modell möchte, muss sich dieses anderweitig besorgen. Auch die seit 2017 gültige Identifizierungspflicht mittels Ausweis kann zu Problemen führen. Denn: Nur wenige Anbieter lassen diesen Nachweis im Laden vor Ort zu. In der Regel müssen Kunden das unliebsame Video- oder Post-Ident-Verfahren nutzen.

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