Telefónica Drei-Punkte-Plan für einen beschleunigten Ausbau

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Nach der 5G-Auktion stehen die Weichen bei Telefónica auf Ausbau. Damit dieser gezielt und schnell erfolgen kann, hat das Unternehmen einen Drei-Punkte-Plan entwickelt. Dabei sollen in den Telefónica Drei-Punkte-Plan konkret auch die Bundesnetzagentur und die Politik involviert werden. Aber auch die anderen Netzbetreiber.

3-Punkte-Plan für den Netzausbau

Bei der zu Ende gegangenen 5G-Auktion konnte sich Telefónica einige der begehrten Frequenzen sichern. Nun gilt es, diese in ein eigenes 5G-Netz zu überführen. Hierfür fordert Telefónica faire Rahmenbedingungen und Vorgaben. „Mit Abschluss der 5G-Auktion müssen Politik und Bundesnetzagentur nun umgehend weitere Weichen für einen effizienten 4G- und 5G-Ausbau stellen und bestehende Investitionshemmnisse aus dem Weg räumen“, erklärt Markus Haas, CEO von Telefónica Deutschland. „Dazu legen wir heute einen 3-Punkte-Plan für das Gesamtkonzept Mobilfunk vor, der die erforderlichen Investitionsanreize schafft und Deutschland zu einer digitalen Infrastruktur bringt, die unsere Wirtschaftsnation zurecht verlangt.“

Diesen hat der Netzbetreiber eigenen Aussagen nach als notwendiges Gesamtkonzepts für den Mobilfunk konzipiert. Dabei umfasse der Plan unter anderem „einen schnellen und langfristigen Zugang zu passendem Flächenspektrum für die investierenden Netzbetreiber sowie ausgeweitete Kooperations- und Förderoptionen“. Konkret bildet der Telefónica Drei-Punkte-Plan diese drei Säulen:

  • Versorgungsimpuls durch verlängerten Zugang zu Flächenspektrum

Damit sich die Versorgung mit mobilem Internet schnell und effizient verbessert, sollte die Bundesnetzagentur die bereits im Markt befindlichen Flächenfrequenzen zügig verlängern und den Netzbetreibern bis 2040 zur Nutzung zur Verfügung stellen, so der Plan. Damit sind Frequenzen im 700 MHz, 800 MHz und 900 MHz Bereich gemeint, die 2025 und 2033 auslaufen. Dadurch könnten die Netzbetreiber bis 2021 gut 99 Prozent der Bevölkerung mit LTE und bis 2025 mit 5G versorgen, ist sich Telefónica sicher.

  • Erweiterte kommerzielle Kooperationen

Um dieses Ziel zu erreichen, schlägt Telefónica „umfassendere kommerzielle Kooperationsmöglichkeiten und –initiativen“ der Netzbetreiber vor. Dazu zählt beispielsweise die gemeinsame Nutzung von Mobilfunkmasten, sogenannter passiver Infrastrukturen. Aber auch der gemeinsame technische Betrieb dieser Anlagen sowie die Anbindung der Standorte mit Glasfaserleitungen. „Der rechtliche Rahmen hierfür muss auf marktwirtschaftlichen Vereinbarungen statt auf angeordneten Pflichten liegen“, heißt es.