Telefónica verkauft mehr als 10.000 Mobilfunkstandorte

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Um liquide Mittel zu generieren, denkt Telefónica über den Verkauf weiterer Mobilfunkmasten nach. Denn trotz Sparkurs hat das Unternehmen gut 40 Milliarden Euro Schulden. Die Nutzung der veräußerten Standorten soll jedoch weiterhin gewährleistet werden.

Update vom 09.06.2020

o2 verkauft mehr als 10.000 Mobilfunkstandorte

Wie Telefónica mitteilt, verkauft das Unternehmen 10.100 Mobilfunkstandorte an Telxius Telecom S.A.. Dabei befindet sich die Mehrheit der Antennen auf Gebäudedächern, die für 1,5 Milliarden Euro veräußert werden. Allerdings verbleibe die aktive Mobilfunktechnik der Standorte weiterhin im Eigentum der Netzbetreibers, heißt es. Dadurch sei der Betrieb des Mobilfunknetzes gesichert. Gleichzeitig habe sich o2 über langfristige Mitverträge den Zugang zu wichtigen Standorten gesichert. Telxius wird zudem in den nächsten vier Jahren „insgesamt 2.400 weitere Standorte erschließen und dort Flächen für die Installation von aktiver Funktechnik an Telefónica Deutschland vermieten“. Die Transaktion muss nun noch die Zustimmung der Behörden, insbesondere des Bundeskartellamtes, erhalten.

Ursprünglicher Artikel

Funkmasten sollen verkauft werden

Im Mobilfunkbereich ist die Veräußerung der eigenen Infrastrukturen keine Seltenheit. Um schnell an Geld zu kommen, verkaufen die Anbieter immer wieder Masten und Antennen und mieten diese anschließend wieder an. Auch Telefónica ist diese Schritt bereits in der Vergangenheit gegangen. Um den aktuellen Schuldenberg abzubauen, denkt das Unternehmen eigenen Angaben nach erneut über eine solche Maßnahme nach.

Bereits im April 2016 gingen 2.350 freistehenden Mobilfunkmasten an die Telefónica S.A.-Tochter und Infrastrukturgesellschaft Telxius. Nun erwägt das Unternehmen weitere 19.000 Standorte an das Unternehmen abzugeben. Diesmal handelt es sich vor allem um Funkstandorte auf Häuserdächern. Allerdings ist hierfür noch keine Entscheidung gefallen. Derzeit handelt es sich lediglich um Überlegungen. Zu beachten gilt, dass diese nicht allein Standorte in Deutschland betreffen. Denn der Vorstoß geht nicht vom deutschen Ableger des Unternehmens aus, sondern von der Konzernzentrale in Spanien. Diese hat trotz Sparkurs derzeit noch immer Schulden von 40 Milliarden Euro.

Was verkauft Telefónica genau?

Das Unternehmen weist darauf hin, dass der Verkauf lediglich die „bauliche und infrastrukturelle Komponenten sowie die jeweiligen Nutzungsverträge für die Standorte“ betreffe. Die montierte Funktechnik sei nicht gemeint und verbleibe weiterhin im Eigentum des Netzbetreibers. Auch die Nutzungsrechte durch Telefónica Deutschland würden bei einem Verkauf weiterhin bestehen bleiben. Markus Rolle, Finanzvorstand von Telefónica Deutschland, erklärt:

Wir beobachten derzeit im Kapitalmarkt eine starke Nachfrage nach passiver Mobilfunkinfrastruktur. Dadurch eröffnet sich uns die Möglichkeit in Bauwerken gebundenes Kapital freizusetzen, um unsere finanzielle Flexibilität zu erhöhen.

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