Telefónica o2: Versorgungsauflagen der BNtzA nahezu erfüllt

0
71
Quelle: Telefónica (Credits: Pixabay User stux | CC0 1.0, Ausschnitt bearbeitet)

Gut drei Wochen vor Jahresende hat Telefónica die Ausbauauflagen der Bundesnetzagentur erfüllt. Zumindest auf ganz Deutschland gesehen. In den Bundesländern selbst ist das Unternehmen eigenen Angaben nach auf der Zielgeraden.

Telefónica o2 erfüllt Versorgungsauflagen

Bis Ende 2019 hatten die Netzbetreiber Versorgungsauflagen zu erfüllen, die die Bundesnetzagentur an die Frequenzauktion von 2015 gekoppelt hatte. Allerdings lagen Telekom, Vodafone und o2 zum Stichtag am 31. Dezember 2019 teilweise weit hinter den Vorgaben zurück. Die Aufsichtsbehörde hatte daraufhin eine Nachfrist zugelassen und den Anbietern bis Ende 2020 Zeit gegeben, um das Versäumte nachzuholen. Wie Telefónica mitteilt, hat man die Auflagen Mitte Dezember bereits nahezu vollständig erfüllt.

Dabei bezieht sich der Netzbetreiber vorrangig auf die Versorgungsauflage für ganz Deutschland. Diese sieht eine LTE-Abdeckung mit mindestens 50 Mbit/s für 98 Prozent der Bevölkerung vor. Dieses Ziel sei bereits vollständig erreicht, heißt es. Dafür wurden 2020 rund „10.000 4G-Elemente für Flächenwirksamkeit und Kapazität verbaut und schnelles Internet verstärkt in den ländlichen Raum gebracht.“ Dadurch stieg die 4G-Versorgung im Bundesgebiet um insgesamt 14 Prozent an.

o2 in den Bundesländern auf der Zielgeraden

Neben Auflagen für ganz Deutschland gilt es auch in den Bundesländern Vorgaben zu erfüllen. Hier müssen bis Jahresende mindestens 97 Prozent der Haushalte mit 50 Mbit/s via LTE surfen können. Das sei noch nicht überall der Fall, heißt es, man befände sich jedoch auf der Zielgeraden. Dabei steht in den Stadtstaaten bereits seit Anfang des Jahres eine LTE-Versorgung von 100 Prozent zur Verfügung. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen sind es 99 Prozent. Auch die meisten Flächenbundesländer erfüllen bereits die Auflagen von 97 Prozent, so o2. Nachholbedarf gebe es also nur noch vereinzelt.

Der massive Ausbau dürften bei vielen Kunden für Verbesserungen sorgen. So habe das Unternehmen eigenen Angaben zufolge die LTE-Versorgung in Hessen um 20 Prozent steigern können. In Nordrhein-Westfalen werden es bis Ende 2020 ganze 30 Prozent sein.  Bis 2022 will der Netzbetreiber insgesamt 4 Milliarden Euro in den Netzausbau investieren. Davon profitiert nicht nur das LTE-Netz, sondern auch das neue 5G-Netz. Letzteres soll bis Ende 2021 rund 30 Prozent der Bevölkerung erreichen. 2025 soll es dann flächendeckend zur Verfügung stehen.

Diese Seite jetzt selbst bewerten:
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen, sei der Erste.)
Loading...
Kommentieren Sie den Artikel
Please enter your comment!
Please enter your name here