Telefónica verzeichnet 2019 mehr als 1 Million neue Verträge

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In Sachen Tarife und Angebot scheint Telefónica einiges richtig zu machen. Denn die aktuellen Kennzahlen offenbaren ein stetiges Wachstum bei den Neukundenzahlen. Bis Ende des Jahres wird das Unternehmen mehr als eine Million neue Mobilfunk-Kunden mit einem Vertragstarif verzeichnen.

Update vom 19.02.2020

Mehr als 1,45 Millionen Anschlüsse

Zum Jahresabschluss 2019 verzeichnete o2 insgesamt 1,45 Millionen neue Vertragsanschlüsse. Das seien allein im vierten Quartal 456.000 zusätzliche Verträge gewesen, heißt es. In Summe vereinte das Unternehmen so zum Stichtag Ende 2019 mehr als 46 Millionen Mobilfunkanschlüsse. Diese übertrugen im vergangenen Jahr rund eine Milliarde Gigabyte und 107 Milliarden Minuten über das Mobilfunknetz. Vor allem bei den Gesprächsminuten ist das ein neuer Rekord und 9,9 Prozent mehr als im Vorjahr.

In diesem Jahr plant o2 weitere Investitionen in das hauseigene Netz und will diese von 17 Prozent auf 18 Prozent steigern. Die Gelder fließen unter anderem in den Ausbau eines energieeffizienten und leistungsstarken 5G-Netzes sowie in den Ausbau des LTE-Netzes. „Ziel ist es, auf dem Land weiter in der Kundengunst zu wachsen, Marktanteile im Geschäftskundensegment zu gewinnen und den Vertrieb von Produktbündeln aus Mobilfunk und Festnetz zu intensivieren“, erklärt der Netzbetreiber.

Telefónica: Mehr als eine Million neue Vertragskunden

Nach der Übernahme des Wettbewerbers E-Plus im Jahr 2014 folgte für Telefónica eine Zeit der Aufs und Ab. Die Integration der beiden Netze nahm mehr Zeit und Ressourcen in Anspruch als ursprünglich geplant. Das schlug sich im Netz und beim Service nieder und bekamen auch Kunden zu spüren. Von dieser Durststrecke scheint sich das Unternehmen erholt zu haben. Denn im aktuellen Quartalsbericht zeichnet der Netzbetreiber ein positives Bild. Dabei fällt auf, dass vor allem die Zahl der Neukunden im Mobilfunksegment wächst. Knapp eine Million sind es allein in diesem Jahr im Vertragsbereich. Bis Ende des Jahres soll ihre Zahl weiter steigen.

Den Angaben nach entschieden sich zwischen Januar und September 990.000 Neukunden für einen Laufzeitvertrag der Telefónica-Marken. Davon 392.000 allein im dritten Quartal. Im Prepaid-Segment ist hingegen ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Rund 3.000 Kunden entschieden sich im dritten Quartal 2019 gegen den Netzbetreiber. Ob diese zu anderen Anbietern abwanderten, ihre Prepaid-Tarife in Verträge umwandelten oder mangels Aktivität automatisch deaktiviert wurden, ist nicht bekannt. Auch der Mobilfunkstandard LTE nimmt einen immer größeren Stellenwert ein. Mittlerweile vereint Telefónica knapp 20,91 Millionen Kunden, die einen LTE-Tarif und ein LTE-fähiges Smartphone nutzen. Gegenüber dem Sommer ein Plus von 730.000 Kunden.

Wie geht es bei Telefónica weiter?

Für Markus Haas, Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, stoßen die Zahlen auf Begeisterung:

Fünf Jahre nach der Fusion mit E-Plus stehen wir sowohl im Mobilfunk als auch im Festnetz so stark wie nie zuvor da. Bei den Kundenanschlüssen sehen wir starken Zulauf und die Umsätze entwickeln sich von Quartal zu Quartal besser. Darauf wollen wir aufbauen und investieren weiter kräftig in unser Netz und unsere Produkte, was für unsere Kunden in den kommenden Monaten spürbar wird.

Der Kundenzuwachs macht sich auch bei den Kennzahlen bemerkbar. So stiegen die Erlöse in den ersten neun Monaten 2019 um 1,4 Prozent an. Insgesamt liegen diese nun bei 5,43 Milliarden Euro. Ob das aktuelle Jahr das Ergebnis vom Vorjahr toppen wird, bleibt abzuwarten. Damals lag das Wachstum bei 1,9 Prozent. Bislang bestätigt das Unternehmen jedoch die Prognose für das Gesamtjahr. Zwischen Januar und September schrieb der Netzbetreiber ein Periodenergebnis von minus 180 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es minus 123 Millionen Euro. Das begründet Telefónica mit verkürzten Abschreibungszeiträumen im Zuge des Abschlusses der Netzintegration in der ersten Jahreshälfte. Im dritten Quartal habe das Ergebnis bereits leichte Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gezeigt, heißt es.

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