Telekom beseitigt 100 bekannte Funklöcher in Bayern und baut Netz aus

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Eigenen Angaben nach hat die Telekom in Bayern einhundert bekannte Funklöcher in Angriff genommen. Dabei sei der Ausbau Teil der „Mobilfunk Offensive Bayern“, die seit Ende 2017 läuft. Die Funklöcher, die der Netzbetreiber nun nach und nach tilgen will, hat die Bayerische Staatsregierung benannt

Telekom schließt Funklöcher in Bayern

Wie die Telekom bekannt gibt, ist in Bayern der Startschuss zur Behebung von einhundert Funklöchern gefallen. Dabei macht Lutzingen den Anfang. Hier geht in den nächsten Tagen ein 30 Meter hoher Betonmast in Betrieb. Über diesen wird die Umgebung mit GSM und LTE versorgt. „Lutzingen macht den Anfang. Wir sind mit allen Kommunen, die auf der Liste stehen, im Gespräch“, erklärt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland. „Bei der Hälfte der Gemeinden liegen uns konkrete Standort-Vorschläge vor. Für 23 Standorte haben wir einen Anmietvertrag abgeschlossen und können jetzt in die Realisierung gehen. Wir werden in den nächsten Monaten also mehr und mehr Funklöcher schließen.“

Dabei wurden die einhundert Funklöcher in Bayern von der Bayerischen Staatsregierung benannt. Im Rahmen der Mobilfunk Offensive Bayern will die Telekom bis Ende 2020 insgesamt 1.100 neue Standorte im Freistaat aufbauen und in Betrieb nehmen. Zudem sollen 1.200 bereits bestehende Standorte ausgebaut werden. Dadurch soll sich die Telekom Netzversorung deutlich verbessern. Erst im Oktober hatte die Telekom den Betrieb von 400 neuen Standorten verkündet.

Telekom baut Mobilfunknetz in Bayern aus

Den Angaben nach benötigt die Telekom zwischen 12 und 24 Monate, um einen neuen Masten zu bauen und ins Telekom Mobilfunknetz zu integrieren. Neben der Verbesserung der etablierten Technologien will der Netzbetreiber die neuen Standorte auch für die 5G-Verbreitung nutzen. „Deutschland hat alle Chancen 5G-Leitmarkt zu werden. Dazu braucht Deutschland eine möglichst flächendeckende leistungsstarke Infrastruktur, die den zukünftigen Bedürfnissen von Bürgern und Industrie gerecht wird. Dieses Netz wollen wir bauen!“, erklärt Walter Goldenits. Konkret können sich folgende Kommunen in Bayern über eine Schließung von Funklöchern freuen:

Bad Füssing, Bayerisch Eisenstein, Bischofsheim a. d. Rhön, Breitbrunn, Buch a. Wald, Buchhofen, Cham, ,Dorfen, Ebermannsdorf, Ebern, Ellingen, Eltmann, Ermershausen, Etzelwang, Falkenfels, Lutzingen, Fischbachau (2x), Frammersbach, Fürsteneck, Gars a. Inn, Georgensgmünd, Gleiritsch, Gottfrieding, Grainet, Grassau, Grattersdorf, Gstadt a. Chiemsee, Halsbach, Harburg (Schwaben), Haundorf, Hirschbach, Höchheim (2x), Hohenthann, Holzheim a. Forst, Höttingen, Kammerstein, Kastl, Kirchdorf a. Inn, Kirchensittenbach, Kirchlauter (2x), Kolitzheim (2x), Lichtenfels, Lohberg, Loiching, Lutzingen, Mainleus, Miltach, Monheim, Monheim, Moosach, Mötzing, Neubrunn, Neufraunhofen, Neunkirchen (2x), Oberaudorf, Oberreichenbach, Obers