Telekom liefert wegen Corona Bewegungsdaten an das RKI

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Um zu prüfen, wie sich das Corona Virus verbreitet, stellt die Telekom dem Robert-Koch-Institut Bewegungsdaten zur Verfügung. Damit soll auch geprüft werden, ob die aktuellen Maßnahmen den gewünschten Erfolg erzielen und die Ausbreitung von Covid-19 verlangsamen.

Telekom Bewegungsdaten für das RKI

Die Telekom stellt dem Robert-Koch-Institut Bewegungsdaten der eigenen Kunden zur Verfügung. Damit will das RKI prüfen, wie die Verbreitung des Corona-Virus verläuft und neue Erkenntnisse über die Ausbreitung erlangen. Zudem können die Experten mit Hilfe der Daten prüfen, wie die aktuellen Eindämmungsmaßnahmen anschlagen. Dazu zählen unter anderem die Schließung von Kitas, Schulen und Bildungseinrichtungen, die Quarantäne Erkrankter und potentieller Überträger und die Schließung nicht lebensnotwendiger Infrastrukturen. Eine Sprecherin des RKI erklärt:

Damit lassen sich Bewegungsströme modellieren – bundesweit, auf Bundesland-Ebene sowie bis auf die Kreis-Gemeinde-Ebene heruntergebrochen.

Wie der Tagesspiegel berichtet, erhielt das RKI Anfang der Wochen einen ersten Datensatz von 5 GB Größe. Allerdings seien die Bewegungsdaten vollständig anonymisiert, heißt es. Das heißt, dass sie keinen Rückschluss auf die jeweilige Person zulassen.

Keine Verfolgung einzelner Personen

Das Tracking einzelner Personen oder Erkrankter, wie es derzeit einzelne Ländern durchführen, ist mit den Bewegungsdaten der Telekom nicht möglich. Zudem zieht der Netzbetreiber aus den Informationen keinen Profit und stellt die Datensätze kostenfrei bereit, um das RKI bei der Bewältigung der Pandemie zu unterstützen:

Die Herausforderungen von Corona sind gigantisch. Wenn anonymisierte Massendaten zum langsameren Verlauf der Infektionskurve beitragen und Leben retten können, kommen wir der Bitte zur Unterstützung der staatlichen Stellen gerne nach.

Einen ähnlichen Schritt ist auch der österreicher Anbieter A1 gegangen und hat der Regierung des Alpenlandes ebenfalls Bewegungsdaten zur Verfügung gestellt. Mit diesen soll diese ebenfalls besser auf die Verbreitung des Virus reagieren können.

FAQ - Häufige Fragen

Was macht das RKI mit den Bewegungsdaten?

Mit den Daten kann das Institut ermitteln, wie sich der Corona-Virus in Deutschland verbreitet. Außerdem können die Datensätze darüber Aufschluss geben, ob die getroffenen Eindämmungsmaßnahmen wie gewünscht anschlagen. Das hilft den zuständigen Stellen dabei, die Pandemie in den Griff zu bekommen und besser und effizienter zu reagieren.

Welche und wie viele Datensätze erhält das RKI von der Telekom?

Über die genauen Daten ist nichts bekannt. Bislang hat das RKI rund 5 GB an Bewegungsdaten erhalten. Weitere werden folgen. Um wie viele Sätze es sich handelt und welche Informationen diese genau enthalten, behält die Telekom für sich.

Lassen die Bewegungsdaten das Tracking Erkrankter zu?

Den Angaben nach sind die Datensätze anonymisiert, lassen also keinen Rückschluss auf die jeweilige Person zu. Dadurch können mit ihnen kein Tracking vorgenommen und Erkrankte oder Verdachtsfälle verfolgt werden.

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