Telekom: Einheitlicher Aufladetarif für E-Autos mit Minutenabrechnung

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Fahrer eines E-Autos können in Zukunft ihren PKW direkt über einen Tarif der Telekom aufladen. Dazu bietet der Netzbetreiber eine Ladekarte und eine spezielle App an. Mit dieser können Nutzer künftig deutschlandweit zum Einheitspreis Strom an zahlreichen öffentlichen Ladestationen Strom tanken.

Strom tanken bei der Telekom

Um mehr Fahrer von E-Autos zu überzeugen bietet die Telekom künftig ein deutschlandweit verfügbares Auflade-System an. Dadurch können E-Autofahrer jederzeit zum Einheitspreis Strom tanken und ihr E-Auto mit neuer Energie versorgen. Derzeit testet das Unternehmen das Modell und bietet einen Aktionspreis an. Nach Ende der Einführungsphase, konkret ab April 2019, soll dann der reguläre Preis gelten.

Getankt wird mit einer RFID-Karte und der Telekom App. Dabei erfolgt der Startschuss für alle Kunden am 17. Dezember 2018. Interessenten können sich bereits jetzt unter www.telekom-ladestrom.de registrieren. Zum Start können E-Autofahrer mit dem Angebot auf 80 Prozent der öffentlichen Ladeangebote in Deutschland zugreifen. Dazu zählen öffentliche Ladepunkte, die an eRoaming-Plattformen wie z.B. Hubject angebunden sind. In Zukunft soll das Angebot stetig ausgebaut werden.

Telekom Ladestrom mit Minutentarif

Der Telekom E-Tarif basiert auf einer Minutenabrechnung. Das heißt, dass Kunden deutschlandweit einen einheitlichen Preis pro Lademinuten bezahlen. Unabhängig davon, wie schnell der Ladevorgang von statten geht oder wie viel Strom in das E-Auto fließt. Wer sich bis 31. Januar 2019 anmeldet, erhält zum Start 99 Gratis-Minuten geschenkt. Anschließend schlägt eine Minute mit 2 Cent zu Buche. Allerdings gilt der Aktionspreis nur bis 31. März 2019. Ab April 2019 kostet eine Minute Ladestrom 4 Cent. Grundgebühren gibt es keine. Dabei erfolgt die Abrechnung einmal pro Monat. Zudem sind alle Ladevorgänge inklusive Dauer und Gebühren in der App einsehbar.

„Elektromobilität wird künftig eine feste Größe. Deshalb erweitern wir mit Telekom Ladestrom erneut unser Portfolio und schließen so für unsere Kunden die Lücke zwischen Elektroauto und öffentlichen Ladesäulen“, erklärt Michael Hagsp