Telekom Funkloch-Jagd: Corona verzögert Schließung der Funklöcher

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Mit der Aktion „Wir jagen Funklöcher“ will die Telekom weiße Flecken von der Landkarte tilgen. Kurz nach dem Start der Telekom Funkloch Jagd kommt nun Bewegung in die Sache. Die ersten beiden Gemeinden könnten sich demnächst über eine bessere Mobilfunkabdeckung freuen.

Update vom 04.11.2020

Funklöcher werden erst 2021 geschlossen

Eigentlich sollten die ausgemachten 50 Funklöcher bis Ende 2020 geschlossen werden. Allerdings hat die Corona-Pandemie den Zeitplan der Telekom gehörig durcheinander gebracht. Dadurch können sich bis Ende des Jahres lediglich 16 Kommunen über eine Ende ihrer Funklöcher freuen. Die restlichen 32 Gemeinden folgen dann erst 2021. Telekom-Sprecher Georg von Wagner erklärt:

Das liegt zum einen daran, dass dieses Jahr durch Corona gekennzeichnet ist. Damit hatten sowohl die Ämter als auch die Telekom zu kämpfen. Und wir haben doch gesehen, dass es mit den Genehmigungen und den Verfahren nicht ganz so einfach ist, wie wir uns das vorgestellt hatten.

Ebenfalls ärgerlich: Zwei als Gewinner ausgewählte Gemeinden müssen weiterhin mit ihrem Funkloch leben. Denn obwohl bereits ein gültigem Gemeinderatsbeschluss vorlag, haben die Gemeinden ihre Bewerbung freiwillig zurückgezogen. Daran Schuld sind Mobilfunkgegner, die vehement Druck ausgeübt haben, heißt es. Die verbliebenen 48 der ursprünglich 50 Gewinner sollen das versprochenen LTE-Netz nun jedoch bis zum Frühjahr 2021 erhalten.

Update vom 12.06.2020

180 Kommunen erhalten LTE

Die Telekom hat weitere 180 Kommunen bekannt gegeben, die 2020 und 2021 Zugang zum LTE-Netz erhalten und bei der Funklochjagd zu den Gewinnern zählen. Dabei hat der Netzbetreiber die Zahl der Ausbauprogramme auf 300 gesteigert. Ursprünglich waren lediglich 50 Gewinner geplant. Die Aufstockung erklärt die Telekom mit dem großen Erfolg der Aktion. Walter Goldenits, Technikchef der Telekom Deutschland, erklärt:

Wir werden die Zahl der Masten, die wir im Rahmen von ‚Wir jagen Funklöcher‘ bauen, auf über 300 steigern. Eigentlich waren wir von 50 Gewinnern ausgegangen, aber wegen des großen Erfolgs und der riesigen Beteiligung in ganz Deutschland werden wir jetzt sechsmal mehr Masten bauen. Es zeigt sich, dass, wenn Politik, Bürger und Anbieter an einem Strang ziehen, auch besonders herausfordernde Funklöcher beseitigt werden können.

Eine umfassende Liste der Gemeinden, die nun in den Genuss eines LTE-Ausbaus kommen, finden Interessenten hier.

Update vom 29.04.2020

Telekom schließt weitere Funklöcher

Neuigkeiten von der „Wir jagen Funklöcher“-Front. Im rheinland-pfälzischen Vielbach und im bayerischen Dettelbach funken die Antennen, die Dank der Aktion aufgebaut wurden, bereits. Insgesamt 50 der Gewinner-Kommunen will der Netzbetreiber noch in diesem Jahr mit LTE versorgen. In den übrigen 50 Kommunen soll der Ausbau bis Ende 2020 beginnen, so dass eine Aktivierung ab 2021 erfolgen kann. Eine Liste der Gewinner, die sich 2020 und 2021 auf einen Ausbau des Telekom-Netzes vor Ort freuen können, finden interessierte Leser hier und hier. Zudem prüft das Unternehmen den Angaben nach, inwieweit auch andere Kommunen von einem zügigen Ausbau profitieren können.

Update vom 27.02.2020

100 Funklöcher werden beseitigt

Aufgrund des hohen Interesses und Engagement der Kommunen hat die Telekom die Zahl der Gewinner der Funkloch-Jagd von 50 auf 100 aufgestockt. Dadurch können sich mindestens 50 weitere Gemeinden über den Ausbau von LTE freuen, heißt es in einer Mitteilung. Dabei will das Unternehmen in den ersten Kommunen bereits in der ersten Jahreshälfte ausbauen. Insgesamt 50 Standorte sollen bis Ende 2020 abgeschlossen werden. Walter Goldenits, Technikchef der Telekom Deutschland, erklärt: „Wir verdoppeln die Zahl der Gewinner, weil die Aktion sehr viel Begeisterung und Engagement in den Kommunen ausgelöst hat. ‘Wir jagen Funklöcher‘ zeigt, dass Mobilfunkausbau anders gehen kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Wir haben ein Interesse und die Kommunen haben ein Interesse – und das Ergebnis ist: ein Funkloch weniger. Es zeigt sich, dass es sich lohnt, neue Wege zu gehen.“ Insgesamt gingen 624 Bewerbungen ein. Letztlich blieben davon rund 350 übrig, die alle Bedingungen erfüllten und für den Ausbau in Frage kommen. Mindestens 100 dieser Bewerbungen werden nun tatsächlich umgesetzt.

Update vom 04.12.2019

Die Anmeldefrist für die Funkloch-Jagd der Telekom ist zu Ende gegangen. Wie das Unternehmen mitteilt, gingen insgesamt 624 Bewerbungen in drei Monaten ein. Diese stammen aus 539 Kommunen, die mit dem Netzbetreiber gegen weiße Flecken auf der Landkarte vorgehen wollen. Allein in der letzten Woche der Bewerbungsfrist seien 250 Bewerbungen eingegangen, heißt es. Und zwar aus allen Teilen der Republik. Dabei lag Rheinland-Pfalz (133 Bewerbungen) ganz vorn, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (95 Bewerbungen) und Bayern (70 Bewerbungen). Die letzte Bewerbung stammt aus dem brandenburgischen Temnitztal. Sie ging am 30. November 2019 um 23:55 Uhr – 5 Minuten vor Ende der Frist – ein.

Die rheinland-pfälzische Gemeinde Vielbach ist die erste Gewinnerin der Aktion, teilt die Telekom mit. 18 weitere Standorte wurde ebenfalls bereit ausgewählt. Über die übrigen Plätze entscheidet der Netzbetreiber in den nächsten Wochen. Mit dem Ausbau in ersten Kommunen soll bereits im ersten Quartal 2020 begonnen werden. Bis Ende 2020 sollen alle 50 ausgewählte Funklöcher geschlossen sein.

Update vom 08.11.2019

Die Funkloch-Jagd stößt auf regen Interesse. Wie es in einem Update-Video via YouTube heißt, sind bei der Telekom mittlerweile etwa 140 Bewerbungen eingegangen. Zu vergeben hat das Unternehme jedoch nur insgesamt 50 Plätze. Dabei gingen die meisten Anmeldungen aus Rheinland-Pfalz (30 Bewerbungen), Hessen (15 Bewerbungen) und Bayern (15 Bewerbungen) ein. Eher zurückhaltend zeigen sich Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Aus beiden Bundesländern kamen gerade einmal je 5 Anmeldungen. Das sei schon überraschend, meint Telekom-Sprecher Georg von Wagner im Video.

Die größten Probleme hätten die Kommunen bei der Standortwahl. Denn freie Plätze, um auch tatsächlich einen LTE-Masten zu errichten, sind rar gesät. Zu diesem Zweck haben einzelne Regionen nicht nur zum Jagen von Funklöchern aufgerufen, sondern auch darum gebeten, geeignete Standorte zu suchen. Bewerbungen nimmt die Telekom noch bis 30. November 2019 entgegen.

Funklöchern auf der Spur

Die Telekom engagiert sich dafür, dass Funklöcher auf dem Land geschlossen werden. Dafür hat das Unternehmen vor kurzem die Funkloch-Jagd ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine Aktion, bei der Bürger zusammen mit ihren Gemeinden weiße Flecken auf der Landkarte melden können. An insgesamt 50 ausgewählten Standorten wird der Netzbetreiber dann den Ausbau vornehmen.

Mittlerweile läuft die Aktion gut einen Monat und scheint sich zur Zufriedenheit der Telekom zu entwickeln. Der Netzbetreiber gibt in einem Video im hauseigenen YouTube-Kanal erste Einblicke in die aktuelle Situation. Dort wird deutlich, dass sich bereits mehrere Gemeinden mit der Telekom in Verbindung gesetzt und eine Bewerbung abgegeben haben. Anhand dieser entscheidet das Unternehmen, welche 50 Standorte schlussendlich ausgebaut werden. Dabei gehen die Bewerbungen vor allem von den Gemeinden ein. Offenbar würde sich die Telekom jedoch freuen, wenn mehr Initiative aus der Bürgerschaft kommen würde.

Sind bereits erste Gemeinden ausgewählt?

Den Angaben nach gibt es bereits zwei Gemeinden, die sich bald auf eine bessere Mobilfunkversorgung vor Ort freuen können. Bei diesen soll es in der nächsten Zeit eine bautechnische Begehung vor Ort geben. Hier prüfen die Mitarbeiter des Anbieter zusammen mit der Gemeinde, ob der vorgeschlagene Standort für eine Mobilfunkantenne in Frage kommt. Sollte das der Fall sein setzt die Telekom mit der Kommune einen Mietvertrag auf. Anschließend beginnt die Planung zur Errichtung eines Mobilfunkmastes.

Damit sind bereits zwei der fünfzig verfügbaren Plätze belegt. Weitere 48 sind noch verfügbar. Bewerbungen für diese Plätze nimmt die Telekom bis 30. November 2019 entgegen. Alle Informationen zur Aktion und dem Bewerberverfahren finden Interessenten auf der Homepage der Telekom.

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