Telekom Funkloch-Jagd: 624 Bewerbungen in drei Monaten

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Mit der Aktion „Wir jagen Funklöcher“ will die Telekom weiße Flecken von der Landkarte tilgen. Kurz nach dem Start der Telekom Funkloch Jagd kommt nun Bewegung in die Sache. Die ersten beiden Gemeinden könnten sich demnächst über eine bessere Mobilfunkabdeckung freuen.

Update vom 04.12.2019

Die Anmeldefrist für die Funkloch-Jagd der Telekom ist zu Ende gegangen. Wie das Unternehmen mitteilt, gingen insgesamt 624 Bewerbungen in drei Monaten ein. Diese stammen aus 539 Kommunen, die mit dem Netzbetreiber gegen weiße Flecken auf der Landkarte vorgehen wollen. Allein in der letzten Woche der Bewerbungsfrist seien 250 Bewerbungen eingegangen, heißt es. Und zwar aus allen Teilen der Republik. Dabei lag Rheinland-Pfalz (133 Bewerbungen) ganz vorn, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (95 Bewerbungen) und Bayern (70 Bewerbungen). Die letzte Bewerbung stammt aus dem brandenburgischen Temnitztal. Sie ging am 30. November 2019 um 23:55 Uhr – 5 Minuten vor Ende der Frist – ein.

Die rheinland-pfälzische Gemeinde Vielbach ist die erste Gewinnerin der Aktion, teilt die Telekom mit. 18 weitere Standorte wurde ebenfalls bereit ausgewählt. Über die übrigen Plätze entscheidet der Netzbetreiber in den nächsten Wochen. Mit dem Ausbau in ersten Kommunen soll bereits im ersten Quartal 2020 begonnen werden. Bis Ende 2020 sollen alle 50 ausgewählte Funklöcher geschlossen sein.

Update vom 08.11.2019