Telekom kritisiert geplantes Pflicht-Roaming vehement

0
137

Das verpflichtende National Roaming hängt wie ein Schreckgespenst über den derzeitigen Diskussionen zur 5G-Vergabe. Die Telekom ist von einer Pflicht zur Öffnung der Netze wenig begeistert und äußert sich nun in einem klarem Statement.

5G-Vergabe scheidet die Geister

Anfang 2019 wollen Bundesregierung und Bundesnetzagentur die 5G-Frequenzen an die Netzbetreiber vergeben. Dafür ist ein Versteigerungsverfahren angedacht, welches jedoch an strenge Vorgaben zum Netzausbau und der Versorgung der Bevölkerung gekoppelt sein soll. Ein erster Entwurf dieser Vorgaben stieß auf viel Kritik. Nun soll die endgültigen Regelung Ende November von der Bundesnetzagentur vorgelegt werden.

Bereits vor Veröffentlichung dieser finalen Regelungen wurde bekannt, dass die Bundesnetzagentur die Bedingungen gegenüber dem ersten Entwurf noch einmal verschärft haben könnte. Auch das von der Aufsichtsbehörde und Bundesregierung geforderte National Roaming, welches bei den Netzbetreibern auf Ablehnung stößt, ist wieder im Gespräch. Statt einer Verpflichtung zur 5G-Versteigerung soll nun offenbar das Telekommunikationsgesetz geändert werden.

Telekom spricht sich gegen National Roaming aus

Gegen diese Verpflichtung zur Öffnung der eigenen Netze spricht sich nicht nur die Telekom aus. Dennoch hat das Unternehmen nun in einem Blogeintrag Stellung bezogen und ein eindeutiges Statement veröffentlicht. In den Augen des Netzbetreibers helfe ein verpflichtendes Roaming auf nationaler Ebene nicht dabei, weiße Flecken in der Versorgung zu tilgen. Stattdess