Telekom-Kunden beklagen stotternde Apple Dienste

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Seit einiger Zeit kämpfen Festnetz-Kunden der Telekom mit anhaltenden Verbindungsproblemen zu Apple Servern. Davon sind den Berichten zufolge nicht nur Streams betroffen, sondern auch Downloads aus dem Appstore und iTunes-Services. Die Telekom kennt das Problem, arbeitet jedoch noch an der Behebung.

Apple-Dienste über die die Telekom gestört

Telekom-Kunden, die über ihren Festnetzanschluss auf Services von Apple zugreifen wollen, müssen sich seit Anfang Oktober in Geduld üben. Seitdem kämpft der Netzbetreiber mit Verbindungsproblemen zu den Apple Dienste, die sich vor allem in abbrechenden und sehr langsamen Verbindungen bemerkbar machen.

Dabei sind den Angaben nach nicht nur iTunes-Streams und das Streaming über den Apple TV betroffen, sondern auch Downloads aus dem App Store und iTunes-Dienste. Konkret bemerken Betroffene die Probleme in den Nachmittags- und Abendstunden, wenn sie mit Apple-Geräte per WLAN über einen Anschluss der Telekom im Internet surfen und dabei Apple-Dienste nutzen wollen. Das Mobilfunknetz der Telekom ist dabei laut ifun.de nicht betroffen. Stattdessen konzentrieren sich die Probleme auf das Festnetz des Netzbetreibers.

Kapazitätsengpässe sind Schuld

Einen mittlerweile 73 Seiten lang Thread im Telekom-hilft-Forum gibt es bereits seit Ende September. „Die Telekom weist eine Schuld bislang strikt von sich, Moderatoren in den Hilfe-Foren des Anbieters sehen die Ursache für die Probleme etwa bei „langsamen Apple-Servern“, schrieb iFun.de noch am Dienstag, dem 6. November 2018. Mittlerweile scheint das Unternehmen den Fehler doch bei sich gefunden zu haben.

Kurz nach Veröffentlichung des Berichts und einem ähnlichen bei heise.de, äußerte sich eine Mitarbeiterin im Forum und erklärte die Probleme:

Hallo in die Runde,

in der Tat liegt es hier an den Kapazitäten. Aktuell planen wir zusammen mit Apple die Kapazitäten zu erhöhen, dadurch sollte sich dann eine Besserung ergeben. Genaue Zeitangaben legen dazu leider noch nicht vor.

Beste Grüße
Julia U.

Wann Betroffene mit einer Besserung rechnen können, lässt der Netzbetreiber offen. Auch bleibt unklar, weshalb die genannten Kapazitätsprobleme trotz zahlreicher Meldungen seit Ende September erst jetzt nach mehreren Medienberichten erkannt wurden.

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