Telekom verbessert LTE Netz in Grenznähe für 760.000 Haushalte

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Nach Vodafone hat nun auch die Telekom die Kapazitäten von mehreren hundert Antennen in Grenznähe erhöht. Dadurch erhalten rund 760.000 Haushalte schnellere LTE-Internetverbindungen. Möglich macht das eine Novellierung der Vorgaben für Sendeanlagen in der Nähe der deutschen Grenzen.

Telekom verbessert LTE-Netz in Grenznähe

Vor wenigen Wochen lockerte das Bundesverkehrsministerium die Vorgaben für den Betrieb von Mobilfunkantennen in Grenznähe. Diese mussten bislang stark gedrosselt werden, um nicht zu weit in die Nachbarländer zu senden. Diese Restriktionen wurden nun aufgehoben. Nachdem Vodafone bereits die Sendeleistung an den Grenzen erhöht hat, zieht nun auch die Telekom nach. Wie der Netzbetreiber mitteilt, wurde die Leistung in einem ersten Schritt an rund 500 Sendeanlagen erhöht.

Dort steht nun ein deutlich besserer LTE-Empfang zur Verfügung. Davon profitieren den Angaben nach 760.000 Haushalte. Dabei hat das Unternehmen an den 500 Standorten die „Leistungsbremse“ deaktiviert. Diese wurde eingerichtet, um den bislang gültigen Vorgaben zu entsprechen. Da diese mittlerweile hinfällig sind, funken die Antennen nun mit dem gleichen Leistungsniveau wie die Standorte im Rest der Republik. Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland, erklärt:

Wir werden die neue Regelung mit Augenmaß, aber offensiv nutzen. Damit unsere Kunden auch entlang der deutschen Grenzen das beste Netz erleben. Von dieser Maßnahme profitieren mehr als 760.000 Haushalte. In den vergangenen Jahren war es in etwa so, als würde man mit angezogener Handbremse fahren. Das ist nun endlich vorbei. Dies ist jedoch nur der erste Schritt. Wir werden in den nächsten Monaten die LTE-Versorgung entlang der Grenzen noch weiter verbessern.

Wo surfen Telekom-Kunden nun schneller?

Wie die Telekom erklärt, macht den Schritt eine Änderung der Haftungsbedingungen möglich. Funkte ein deutsches Netz zu stark in ein Nachbarland, wurde die Bundesnetzagentur dafür haftbar gemacht. Verständlich, dass diese nicht an solchen Auseinandersetzungen interessiert war. Nun ist die Haftung jedoch auf die Netzbetreiber übergegangen, so das diese selbst entscheiden können, ob und welches Risiko sie auf sich nehmen möchten. Dadurch surfen Kunden nun in diesen Regionen schneller:

  • Baden-Württemberg: 90.000 Haushalte
  • Bayern: 50.000 Haushalte
  • Brandenburg: 39.000 Haushalte
  • Mecklenburg-Vorpommern: 82.000 Haushalte
  • Niedersachsen: 88.000 Haushalte
  • Nordrhein-Westfalen: 92.000 Haushalte
  • Rheinland-Pfalz: 61.000 Haushalte
  • Saarland: 33.000 Haushalte
  • Sachsen: 69.000 Haushalte
  • Schleswig-Holstein: 160.000 Haushalte

In Zukunft sind weitere Maßnahmen für den LTE-Ausbau in Grenznähe geplant. Derzeit gebe es entlang der deutschen Außengrenzen rund 260 Standorte ohne LTE, heißt es. Dort plant das Unternehmen in den nächsten Monaten den Aufbau neuer LTE-Standorte. Außerdem sollen die bereits vorhandenen weiter ausgebaut werden. Dadurch erhalten nach und nach weitere 285.000 Haushalte Zugang zum LTE-Netz der Telekom. Bereits im Sommer sorgte die Telekom für Verbesserungen beim Grenzübertritt. Dort sind nun „unterbrechungsfreie Telefonate innerhalb der Netze der Telekom-Landesgesellschaften an den Grenzen zu Polen, den Niederlanden, Tschechien und Österreich“ möglich. Weitere Destinationen sollen folgen.

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