Telekom MagentaTV: Rundfunkbeitragszahler zahlen doppelt

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Das seit kurzem verfügbare MagentaTV-Angebot der Telekom ruft erste Kritiker auf den Plan. Dabei lautet der Vorwurf, dass Beitragszahler des Rundfunkbeitrags doppelt zur Kasse gebeten und benachteiligt werden.

MagentaTV der Telekom

Seit Ende Oktober bietet die Telekom die Entertain-Angebote auch für Interessenten ohne Telekom-Anschluss an. Gleichzeitig wurde das das Angebot in MagentaTV umbenannt und mit neuen Inhalten versehen. Dadurch ist die MagentaTV nun für knapp 8 Euro im Monat als Streamingangebot verfügbar. Dabei sind der lineare Abruf zahlreicher TV-Sender sowie die neue Megathek Kernstück der Anwendung.

Letztere ruft nun jedoch Kritiker auf den Plan. Dabei stößt vor allem das in Kooperation mit ARD und ZDF bereitgestellte Mediathek-Angebot dem Fachverband Rundfunk- und Breitbandkommunikation sauer auf. Konkret geht es dabei um die Mediatheken von ARD Plus, ZDF select, ARD Plus Kids und ZDF tivi. Diese sind mit rund 8.000 Inhalten Teil des MagentaTV-Angebots und bieten einen deutlich längeren On-Demand-Abruf als es die frei zugänglichen Mediatheken tun.

Rundfunkzahler zahlen doppelt

„Der Telekom-Kunde zahlt für die Programme zweimal. Einmal mit seinen Rundfunkgebühren und dann mit seiner Gebühr für das Abonnement. Die Überlassung der Marken an einen privatwirtschaftlichen Anbieter halten wir auch vor dem Hintergrund der anhaltenden Diskussion um den Fortbestand des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und dessen immer höhere Finanzforderungen für nicht hinnehmbar“, erklärt FRK-Vorsitzende Heinz-Peter Labonte. „Hier sind glaubwürdige Medienpolitiker gefragt, die Verantwortung für die Gebührenzahler übernehmen und diesem Etikettenschwindel ein Ende bereiten. Es geht nicht generell darum, den erfolgreichen Verkauf von Lizenzen und Senderechten ins Ausland einzuschränken. Aber bundesweit sollte die Verbreitung dieser Inhalte auf die Sender der ARD und ZDF sowie deren eigene Mediatheken beschränkt sein.“

Neben dem angesprochenen „Etikettenschwindel“ sieht der FRK auch eine Wettbewerbsverzerrung und Benachteiligung anderer Streaminganbieter. Vor allem dann, wenn die Zusammenarbeit zwischen der Telekom und ARD/ZDF zukünftig weitere Dienste umfassen sollte.

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