Telekom reduziert Nachts die Kapazität an LTE-Basisstationen

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Die Telekom drosselt offenbar an einigen LTE-Stationen in der Nacht die verfügbare Kapazität. Davon sollen Kunden jedoch nichts bemerken, verspricht der Netzbetreiber. Was hat es mit dem Vorgehen auf sich?

Telekom drosselt LTE-Stationen

Wie Teltarif berichtet, schränkt die Telekom die Kapazität einzelner LTE-Basis-Stationen in der Nacht ein. Konkret wurde das an einer Station in Berlin beobachtet, die tagsüber einen Frequenz­bereich um 1800 MHz mit zwei Trägern auf 20 MHz und 10 MHz Band­breite im Telekom-Netz bereitstellt. Diese werden dann mittels Carrier Aggregation miteinander verknüpft und stehen Kunden des Netzbetreibers zur Verfügung.

In der Nacht jedoch ist der Träger mit 10 MHz Bandbreite regelmäßig nicht wie gewohnt verfügbar. Auf Nachfrage bestätigt die Telekom, dass einzelne Bandbreiten in den Nachtstunden vom Netz genommen werden. Das passiere vorrangig für den Klimaschutz und ein nachhaltiges Netzmanagement:

Wir schauen uns daher sehr genau an, wo wir temporär und selektiv Ressourcen aus dem Netz nehmen können, ohne dass es zu Quali­täts­ein­bußen für unsere Kunden kommt. Unser intel­ligentes Netz­manage­ment stellt sicher, dass bei stei­genden Anfor­derungen die Kapa­zitäten direkt und auto­matisch wieder zuge­schaltet werden. So sorgen wir weiterhin für das beste Kunden­erlebnis, aber auch gleich­zeitig Strom­ein­spa­rungen.

Vodafone setzt bereits auf nachhaltige Netze

Neu ist das Vorgehen indes nicht. Bereits seit 2017 nutzt Vodafone ein ähnliches Verfahren, um über Nacht und bei geringer Auslastung Strom zu sparen. Seit 2014 reduziere der Netzbetreiber zudem stellenweise die LTE-Kapa­zitäten jeweils in der Zeit von 0 bis 7 Uhr, so Teltarif. Allerdings wirke sich das sowie die Abschaltung einzelner Träger im Frequenzband nicht auf die Nutzbarkeit der Netze aus.

Sowohl Telekom als auch Vodafone versprechen, dass Kunden davon nichts bemerken. Denn die temporär deaktivierten Kapazitäten würden bei entsprechender Nachfrage im Netz einfach wieder zugeschaltet und stehen so bei Bedarf jederzeit zur Verfügung. Allerdings gibt es derzeit keine Information, welche Funkzellen und Sendemasten von den nächtlichen Abschattungen betroffen sind. Kunden müssen sich also auf die Aussage der Telekom verlassen.

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