Telekom StreamOn: Im Ausland mit Fair-Use-Regel – auch in der Schweiz

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Im September will die Telekom das hauseigene Zero Rating Angebot StreamOn auch im EU-Ausland anbieten. Allerdings wird es auf Reisen kein unbegrenztes Streaming geben. Denn die Telekom plant die Nutzung gemäß einer Fair-Use-Policy.

Update vom 29.08.2019

Ab sofort steht StreamOn im EU-Ausland sowie in der Schweiz zur Verfügung. Darüber informiert die Telekom Kunden derzeit per SMS. Allerdings ist die Option im Ausland nicht völlig unbegrenzt nutzbar. Stattdessen kommt die sogenannte Fair-Use-Regel zum Einsatz. Diese legt anhand einer Rechnung das „Mindestvolumen“ fest, welches im Rahmen des EU-Roamings zur Verfügung stehen muss. Dieses errechnet sich wie folgt:

(Grundpreis des Vertrags/aktueller Großhandelspreis pro GB) x 2

Am Beispiel des MagentaMobil M Simonly ergibt sich diese Rechnung:

(46,95 €/5,355 €) x 2 = 17,54 GB

Hier können Kunden also die StreamOn Option im Ausland bis zu einem Limit von knapp 18 GB nutzen. Anschließend wird das reguläre Datenvolumen des Tarifs verbraucht. Danach findet eine Drosselung statt. Wer will, kann jedoch weitere Datenmengen zubuchen.

StreamOn im EU-Ausland und Schweiz

Nach einer Schlappe vor Gericht muss die Telekom Veränderungen am hauseigenen StreamOn Angebot vornehmen. Bereits in wenigen Tagen verzichtet der Netzbetreiber auf die Bandbreitenoptimierung. Das heißt, dass Videoinhalte dann nicht mehr auf 480p gedrosselt werden. Das kam bislang nicht nur bei den StreamOn Inhalten zum Einsatz, sondern auch bei anderen Diensten, die nicht Teil der Zero-Rating-Option waren.

Eine weitere wichtige Anpassung folgt im September 2019. Dann will der Netzbetreiber StreamOn auch im Ausland anbieten. Konkret können Kunden das Angebot dann auch in den Länder der EU und des EWR nutzen. Offenbar gilt das auch für die Schweiz. Das zumindest hat Teltarif von der Pressestelle des Unternehmens erfahren.

EU-Roaming mit Fair-Use-Policy

Allerdings will die Telekom der Datennutzung im EU-Ausland einen Riegel vorschieben. Denn das Unternehmen beruft sich auf die von der EU erlaubte Fair-Use-Policy. Das heißt, dass Kunden im Ausland nicht unbegrenzt streamen können. Stattdessen steht eine „angemessene Datenmenge“ zur Verfügung, die den Vorgaben der EU entspricht. Wie diese Grenze aussehen wird ist jedoch noch unklar. Allerdings hat die EU konkrete Vorgaben gemacht, wie die Fair-Use-Policy angewendet werden kann.

Ein Beispiel bieten die Unlimited-Tarife, wie sie auch die Telekom im Sortiment hat. So steht im MagentaMobil XL ein Auslandsvolumen von 30 GB bereit. Dieser Wert berechnet sich aus dem monatlichen Paketpreis und den Großhandelspreisen für Datenvolumina im Ausland und stellt eine Mindestanforderung dar. Ob und wie die Telekom diese Berechnung auf StreamOn anwenden wird bleibt abzuwarten.

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