Telekom-Techniker kommt trotz Corona weiterhin nach Hause

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Trotz Corona-Maßnahmen, Quarantäne, Ausgangssperren, Eindämmung und Kontaktverbot werden weiterhin neue DSL-Anschlüsse geschaltet. Dafür ist meist ein Techniker-Termin notwendig. Diese Mitarbeiter kommen weiterhin zu den Kunden nach Hause – allerdings nur unter gewissen Bedingungen.

Telekom-Techniker kommt weiterhin nach Hause

Die Eindämmungsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus beschneiden viele Menschen massiv in ihrem alltäglichen Leben. Doch nicht alle Bereiche lassen so einfach eine kontaktlose Abwicklung zu. Ein Beispiel dafür ist der Techniker-Besuch, der zumeist bei der Aktivierung eines neuen Internetanschlusses notwendig wird. Auch bei Problemen mit Internet, Telefon oder TV ist ab und an ein Fachmann des Anbieters notwendig, der die Probleme vor Ort aus der Welt schafft. Doch wie sieht es mit den Techniker-Besuchen in Zeiten von Corona aus?

Die gute Antwort vorneweg: Sowohl die Telekom als auch Vodafone wollen ihre Techniker weiterhin zu den Kunden schicken, um Anschlüsse in Betrieb zu nehmen oder Störungen zu beseitigen. Allerdings sind dafür einige Maßnahmen nötig, damit der Technikerbesuch mit den derzeit gültigen Vorsichts- und Sicherheitsmaßnahmen vereinbar ist. Zum Schutz der Mitarbeiter, aber auch der Kunden. Dafür hat die Telekom einen Leitfaden entwickelt, der den Besuch des Technikers effizient, schnell und vor allem sicher gestalten soll.

Diese Regeln stellt die Telekom für den Techniker-Besuch auf

Zuallererst sollten Kunden laut Telekom überlegen, ob der Besuch des Techniker derzeit wirklich notwendig ist. Das dürfte vor allem bei anhaltenden massiven Problemen oder einem notwendigen Neuanschluss der Fall sein. Wer in der nächsten Zeit auf den neuen Internetanschluss verzichten oder sich trotz Problemen noch einige Zeit mit diesen arrangieren kann, wird gebeten, sich bei der 0800 330 1000 zu melden und den geplanten Termin zu verschieben. Sollte der Besuch unumgänglich sein, gelten diese Bedingungen, berichtet beispielsweise Caschys Blog:

  • Bei dem Verdacht, dass eine Ansteckung möglich ist, werden Kunden gebeten, ebenfalls die 0800 330 1000 zu informieren. Das gilt vor allem dann, wenn sich jemand im Haus in Quarantäne befindet, Krankheitssymptome zeigt, in den letzten drei Wochen in einem Risikogebiet war oder Kontakt zu infizierten Personen hatte.
  • Wer diese Risikosituation nicht meldet wird gebeten, diese dem Techniker spätestens kurz vor dem Besuch mitzuteilen. Dieser kontaktiert den Kunden kurz vorher noch einmal telefonisch.
  • Um Zeit zu sparen, sollten Kunden die Räume kurz vor dem Besuch gut lüften, die Telefondose freiräumen oder Kellerräume aufschließen. Darunter fallen auch alle anderen Maßnahmen, durch die das Zusammentreffen so kurz wie möglich gehalten werden kann.
  • Zudem wird um die Desinfizierung des Arbeitsbereiches des Technikers gebeten. Sowohl vor als auch nach dem Besuch.
  • Weitere Personen des Haushalts, die nicht für die Arbeiten des Technikers benötigt werden, sollten sich in anderen Räumen aufhalten.
  • Zudem sollte ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt bleiben.

Mit diesen Maßnahmen und dem Verständnis bei den Kunden hofft die Telekom das Risiko für beiden Seiten zu minimieren und den Service des Technikers vor Ort weiterhin zur Verfügung stellen zu können.

Kann der Techniker auch einfach wieder gehen?

Sowohl die Telekom als auch Vodafone räumen ihren Mitarbeitern das Recht ein, einen Hausbesuch abzubrechen. Etwa, wenn ein Mitglied des Haushalts krank oder abgeschlagen wirkt und das Risiko einer Erkrankung besteht. In diese Fall muss dann ein neuer Termin vereinbart werden. Deswegen ist es ratsam, dass Kunden die Termine von sich aus absagen, wenn sie sich nicht gut fühlen oder Krankheitssymptome zeigen. Auch aus Fairness gegenüber den Mitarbeitern, die trotz des Risikos weiterhin Hausbesuche durchführen.

Bei Vodafone agiert man ähnlich wie bei der Telekom. Die Mitarbeiter des Unternehmens haben den Angaben nach Guidelines mit auf den Weg bekommen, wie sich beim Kunden verhalten sollen. Auch hier können Kunden selbst mithelfen und sich beispielsweise an die Vorgaben halten, die die Telekom aufgestellt hat. Dadurch bleibt gesichert, dass die Techniker trotz Corona ausrücken und bei Problemen und Neuanschlüssen helfen. Denn halten sich zu wenige Kunden an diese Regeln, könnten Telekom und Vodafone den Techniker-Service aus Sicherheitsgründen eine Zeit lang einstellen, um ihre Mitarbeiter zu schützen. Dann bleiben jedoch viele Kunden mit ihren Problemen vorerst allein.

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