Telekom UMTS/3G-Abschaltung ab Ende 2020 möglich

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Durch den geplanten Aufbau eines 5G-Netzes geraten ältere Mobilfunkstandards wie das UMTS-Netz in den Hintergrund. In ihren AGB weist die Telekom Vetragskunden auf ein mögliche Abschaltung des 3G-Netzes Ende 2020 hin. Dennoch gilt eine Abschaltung zu diesem Zeitpunkt aus verschiedenen Gründen als unwahrscheinlich.

Telekom Abschaltung des UMTS/3G-Netzes

Mit dem künftigen Mobilfunkstandard 5G wird in naher Zukunft einer der drei bisherigen Mobilfunktechniken im Telekom-Netz verschwinden. Während GSM (2G) weiterhin für die Telefonie Grundversorgung gebraucht wird und LTE (4G) für die schnelle mobile Datenübertragung, steht die Abschaltung von UMTS (3G) bevor. Im 3G-Netz sind dank HSPA+ Bandbreiten von bis 42,2 Mbit/s im Download möglich. Bereits Anfang 2017 hat die Telekom ihre Leistungsbeschreibung ihrer Mobilfunk-Produkte wie z.B. den MagentaMobil Tarifen angepasst. In der Telekom Leistungsbeschreibung heißt es unter dem Punkt 5.3:

Die dort aufgeführte Netztechnologie 3G (UMTS – Universal Mobile Telecommunications System – und HSPA – High Speed Packet Access -) im Mobilfunknetz der Telekom ist – vorbehaltlich einer Verlängerung – nur bis zum 31.12.2020 verfügbar. Voraussetzung für die Datenübertragung mit der jeweiligen Technologie ist ein entsprechend geeignetes Endgerät.

Kein Telekom 3G-Netz ab 2021?

Laut dem Passus können die Telekom Handytarife ab dem 01.01.2021 ohne 3G Netzzugriff angeboten werden. Durch die Abschaltung von UMTS kann die Telekom die frei werdenden Frequenzen für den künftigen 5G Netzausbau verwenden. Allerdings behält sich die Teleko