Telekom UMTS: Einschränkungen durch weniger Frequenzspektrum

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Die Telekom hat am Frequenzspektrum für den 3G-Standard geschraubt. Dadurch bleibt Telekom UMTS wohl länger am Netz als ursprünglich geplant. Allerdings bedeutet das für Nutzer auch einige Einschränkungen. Zum Beispiel bei der Verfügbarkeit und Surfgeschwindigkeit.

Telekom verändert UMTS Frequenzspektrum

Im Zuge des 5G-Ausbaus hat die Telekom das Frequenzspektrum für UMTS verkleinert. Dadurch kommen 5 MHz im 2,1 Gigahertz-Band aus dem bisherigen 3G-Spektrum  zukünftig für LTE und 5G zum Einsatz. Das heißt, dass UMTS im Telekom-Netz nicht mehr auf 2 x 10 MHz Bandbreite funkt, sondern nur noch mit 2 x 5 MHz. Das hat Vor- und Nachteile für Kunden, die weiterhin auf das 3G-Netz angewiesen sind. Zum Beispiel, weil ihr Smartphone kein LTE unterstützt oder sie einen Tarif ohne 4G-Zugang nutzen.

Positiv ist, dass die Telekom durch die Maßnahme wohl länger an UMTS festhalten wird als geplant. Eigentlich hatte der Netzbetreiber sich vorbehalten, den Standard ab Ende 2020 nach und nach vom Netz zu nehmen. Das ist offenbar vom Tisch, dennoch müssen Nutzer nun mit Einschränkungen rechnen. Wie inside-handy berichtet, wirkt sich die Verschlankung des Frequenzspektrums offenbar auf die Surfgeschwindigkeit und Verfügbarkeit aus.

UMTS der Telekom langsamer

In mehreren Tests im Bundesgebiet haben die Kollegen von inside-handy im Telekom UMTS-Netz nicht mehr als 13 Mbit/s erreichen können. Oft lagen die Ergebnisse sogar deutlich darunter. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass einige Funkzellen bereits überlastet sind und den UMTS-Datenverkehr gar nicht mehr zulassen. Bei der Telekom scheint man das eher entspannt zu sehen. Auf Nachfrage teilte der Netzbetreiber mit, „dass trotz der Reduzierung des für 3G eingesetzten Spektrums, eine Geschwindigkeitsveränderung im täglichen Gebrauch kaum spürbar wird“. Außerdem gebe es „durch die zunehmende Verlagerung des Datenverkehrs aus dem 3G-Netz zu 4G (und 5G) […] die im 3G-Netz erlebbare Geschwindigkeit in der Regel in der gleichen Größenordnung wie bisher“.

In den Augen des Netzbetreibers stellt die Reduzierung des Frequenzspektrums also kein Problem dar. Einschränkungen soll es dadurch für Kunden nicht geben. Sollten dennoch vereinzelt Überlastungen im Netz auftreten, werde man diesen nachgehen, heißt es. In der Realität könnten Kunden die Maßnahmen dennoch zu spüren bekommen. Darauf weisen zumindest die Ergebnisse der Kollegen hin.

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