Telekom & Vodafone: So könnten die 5G-Tarife aussehen

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Obwohl die 5G-Versteigerung noch immer in vollem Gange ist, arbeiten die Netzbetreiber im Hintergrund bereits an ersten 5G-Tarifen. Wie diese in Zukunft aussehen könnten, haben Telekom und Vodafone auf der Anga Com in Köln verraten.

5G-Tarife könnten so aussehen

Seit Mitte März 2019 kämpfen die Netzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica sowie 1&1 Drillisch um die begehrten 5G-Frequenzen. Obwohl die Auktion nach wie vor in vollem Gange ist, arbeiten die Anbieter im Hintergrund bereits daran, was nach Ende der Auktion folgen wird. Dazu gehören neben dem Aus- und Aufbau der 5G-Netze auch die Tarife, die Mobilfunkkunden in wenigen Jahren buchen können.

Auf der Anga Com in Köln gaben Telekom und Vodafone nun einen ersten Einblick in die mögliche Tarifgestaltung. Alexander Lautz, Senior-Vice-President der Telekom, und Guido Weissbrich von Vodafone sprachen nicht nur über 5G, sondern auch über mögliche Tarife, Optionen und Preise. Dabei kristallisierte sich unter anderem heraus, dass die Datennutzung mit 5G auf hohe Volumina und Unlimited-Flats ausgelegt sein wird. Denn „mit 5 oder 10 GB wird man bei 5G nicht mehr auskommen“, schreibt inside-handy.de.

Tarife und Optionen für 5G

Eine gute Nachricht für Kunden ist, dass in den Augen Vodafones keine massive Preissteigerung bei den 5G-Tarifen zu erwarten ist. Obwohl man mit 5G eine neue Technologie aufbaue, könne man die Kosten im Betrieb durch deren geschickten Einsatz steuern, erklärte Guido Weissbrich von Vodafone. Dabei nannte der Bereichsleiter für die Netzwerkplanung das Beamforming als Beispiel. Durch diese Technologie können mehrere Bereiche auf der selben Frequenz von einem Sendemast aus versorgt werden. „Das ermöglicht natürlich auch höhere Datenvolumen ohne dass man die Preise erhöhen muss“, so der Vodafone-Mitarbeiter.

Konkrete Angaben zur Tarifgestaltung der 5G-Angebote gibt es jedoch noch nicht. Hier arbeiten die Netzbetreiber derzeit noch an genauen Details, Datenplänen, Preisen und Co. Auch, weil derzeit noch keine finale Entscheidung über die für jeden Anbieter zur Verfügung stehenden Frequenzen getroffen wurde. Allerdings könnten die 5G-Tarife deutlich anders aussehen als heutige Angebote. „Möglicherweise gibt es auch eventbasierte Abrechnung“, gab Alexander Lautz von der Telekom zu bedenken. Dabei ähnelt das Konzept einer Tagesflat mit unbegrenzter Datenmenge. Zum Beispiel für 5G-VR-Spiele oder -Filme, die dann tageweise gebucht werden können.

5G-Tarife erst in ein paar Jahren

Wer glaubt, bereits in Kürze auf attraktive 5G-Tarife zugreifen zu können, muss sich jedoch noch eine Weile gedulden. Denn anfangs werden sowohl die Telekom als auch Vodafone weniger in direkte Kundenangebote, sondern mehr in die Kapazität der Netze an Hotspots investieren. Zum Beispiel in Stadien und anderen zentralen Orten. Dort habe jeder Nutzer zum Teil lediglich 50 Kbit/s zur Verfügung. Durch 5G könnte diese auf 500 Kbit/s pro Nutzer gesteigert werden.

„In der Vergangenheit hatten wir die Auflage, nach Bevölkerungsabdeckung auszubauen. Jetzt bekommen wir die Auflage, in der Fläche auszubauen“, so Alexander Lautz. „Ich mache mir aber keine Sorgen, dass das nicht klappt. Wir werden entsprechende Netze zur Verfügung stellen.“

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