Vodafone 3G-Abschaltung: So läuft die Deaktivierung am 30. Juni ab

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Obwohl die 3G-Abschaltung im Vodafone-Netz erst im Sommer 2021 stattfindet, dient ein Ort in Thüringen bereits jetzt als Testgebiet. Dort steht das 3G-Netz schon jetzt nicht mehr zur Verfügung und liefert wichtige Erkenntnisse für die deutschlandweite Abschaltung.

Update vom 29.06.2021

So läuft die 3G-Abschaltung ab

Kurz vor dem entscheidenden Stichtag informiert Vodafone noch einmal über den genauen Ablauf der 3G-Abschaltung. So beginnt die Deaktivierung in der Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli 2021 und wird rund eine Woche dauern. Bis in die Morgenstunden des 7. Juli 2021 sollen alle 3G-Sendeanlagen endgültig vom Netz gegangen sein, so der Plan. Damit werden die letzten 5 MHz, die derzeit noch für 3G verwendet werden, final dem LTE-Standard zugeteilt. Der Netzbetreiber erklärt:

Die Abschaltung ist alternativlos. Die derzeit von 3G belegten Frequenzen benötigt Vodafone für den Ausbau seiner LTE- und 5G-Netze. So stellt Vodafone die Weichen für eine zukunftssichere Mobilfunk-Infrastruktur, welche die rasant wachsenden Anforderungen seiner Kunden erfüllt und Deutschlands Führungsanspruch bei digitalen Infrastrukturen untermauert.

Update vom 18.06.2021

UMTS ist bis 7. Juli Geschichte

Gegenüber den Kollegen von Teltarif erklärte Vodafone, wie die UMTS-Abschaltung im Juli ablaufen wird. So müssen Kunden nicht befürchten, direkt zum 1. Juli kein UMTS mehr nutzen zu können. Denn die Deaktivierung des Mobilfunkstandard erfolgt in Wellten, so dass es in vielen Regionen eine Übergangsphase geben wird. Allerdings gilt die nur für wenige Tage. Denn spätestens zum 7. Juli 2021 soll es nur noch GSM für die Basisversorgung sowie LTE und 5G geben. Die Presseabteilung schreibt:

Um für alle Kunden ein schnel­leres LTE-Netz mit deut­lich mehr Kapa­zität zu schaffen, schaltet Voda­fone Deutsch­land am 30. Juni die fast 20 Jahre alte UMTS-Tech­nologie ab.

Vodafone-Kunden, die nach dem Stichtag also noch Zugriff auf 3G haben, werden davon wohl nicht allzu lange profitieren können.

Update vom 19.04.2021

Wiesbaden, Mainz und Chemnitz ab Mai ohne 3G

Vodafone beschleunigt die 3G-Abschaltung und zieht den Termin in weiteren Regionen vor. Konkret müssen Kunden in Wiesbaden, Mainz und Chemnitz ab dem 3. Mai 2021 mit der Deaktivierung des UMTS-Standards rechnen. Dabei dienen die drei Städte und ihre Regionen als Pilotstädte, die wichtige Informationen über den Ablauf und mögliche Probleme liefern. Diese Daten sollen dann bei der bundesweiten Abschaltung ab 30. Juni 2021 helfen.

Den Informationen nach, werden in Mainz und Wiesbaden rund 300 UMTS-Standorte vom Netz genommen. Auch in Chemnitz sind es um die 300 Antennen. Guido Weissbrich, Netz-Chef bei Vodafone, erklärt:

Den überwiegenden Teil des ehemaligen 3G-Spektrums nutzen wir bundesweit schon heute für LTE. In Mainz, Wiesbaden und Chemnitz setzen wir erstmals die vollen 20 MHz aus dem ehemaligen 3G-Spektrum dauerhaft für die Datenübertragung mit LTE ein. Besonders in den Spitzenzeiten, wenn alle surfen und telefonieren, merken unsere Kunden das.

Damit das wie geplant funktioniert, widmet Vodafone das 2100 MHz UMTS-Frequenzband mit insgesamt 20 MHz um. Davon werden 15 MHz bereits für LTE verwendet. In Chemnitz, Wiesbaden und Mainz kommen nun die restlichen 5 MHz hinzu. Sowohl beim Download als auch beim Upload nutzen Kunden in den Regionen ab Mai demnach die vollen 20 MHZ für LTE.

Ursprünglicher Artikel

Vodafone schaltet 3G ab

Ab dem 30. Juni 2021 verabschiedet sich Vodafone vom 3G-Netz. Dabei soll der Wechsel sanft passieren und bei betroffenen Kunden kaum Probleme verursachen. Mit neuen Simkarten, kostenlosen Tarifwechseln und speziellen Hardware-Angeboten soll der Wechsel von 3G auf 4G ohne größere Zwischenfälle erfolgen. Obwohl der Rest der Republik noch ein paar Monate Zeit hat, ist die Abschaltung für Suhl in Thüringen bereits Realität geworden.

Denn die Stadt mit rund 35.000 Einwohner dient als Testregion für die Umstellung und liefert wichtige Erkenntnisse für die große Abschaltung im Sommer. Dafür hat Vodafone der Stadt bereits jetzt den Hahn abgedreht und 3G nahezu vollständig deaktiviert. Die betroffenen Einwohner nutzen nun also nur noch 2G, 4G und 5G und kommen damit offenbar gut zurecht. Guido Weissbrich. Chef-Netzplaner bei Vodafone, erklärt:

Wir haben bislang mit der Abschaltung sehr gute Erfahrungen gesammelt. Im Schnitt messen wir in Suhl im 2100er-Band eine um bis zu 40 Prozent höhere Datenrate. Die Sprachqualität im 2G-Netz ist trotz der gestiegenen Auslastung gleichgeblieben und rund 60 Prozent aller Gespräche werden bereits über die Voice over LTE Technik im LTE-Netz abgewickelt.

Vodafone 3G-Abschaltung ohne Probleme

Lediglich in einzelnen Fällen sei ein Simkarten- oder Smartphonetausch notwendig gewesen, heißt es. Bei den meisten Kunden konnten Empfangsprobleme durch Änderungen der Smartphone-Einstellungen behoben werden. „Viele Kunden haben die LTE-Nutzung im Smartphone zum Beispiel gar nicht aktiviert“, so Guido Weissbrich. Zwar stieg die Nutzung des 2G-Netzes, vor allem für Daten- und Sprachverkehr, deutlich an, das sei jedoch zu erwarten gewesen. Grundsätzlich empfiehlt Vodafone die Nutzung von Voice oder LTE und will die Funktion bis zum Sommer in allen Tarifen sowie bei allen Partnern freischalten.

Dadurch soll sich die Nutzung von VoLTE bis zur endgültigen 3G-Abschaltung weiter erhöhen. Das sorge „für bessere Sprachqualität bei den Kunden und entlastet das 2G-Netz“, so Vodafone. Denn 2G bleibt als Backup weiterhin erhalten und kann auch in Zukunft für Anrufe und SMS genutzt werden. Zudem laufen „wichtige Funktionen wie eCall, das automatische Notrufsystem im Auto“ weiterhin über das 2G-Netz.

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