Vodafone: 3G-Frequenzen vollständig für LTE umgewidmet

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Obwohl Vodafone erst vor wenigen Wochen mit der 3G-Abschaltung begonnen hat, konnten die frei gewordenen Frequenzen bereits nahezu vollständig umgewidmet werden. Diese kommen in Zukunft für LTE zum Einsatz und verstärken das Vodafone 4G-Netz.

Vodafone 3G-Abschaltung nahezu abgeschlossen

Anfang Juli 2021 hatte Vodafone damit begonnen, das 3G-Netz nach und nach abzuschalten. Die frei gewordenen Frequenzen sollten dann ins LTE-Netz fließen und nach der Umwidmung mit 4G funktionieren. Wie der Netzbetreiber mitteilt, ist diese Umwidmung nun gut sieben Wochen nach dem Start nahezu vollständig abgeschlossen. Vodafone-Kunden sollten das verstärkte LTE-Netz bereits bemerken. Denn dieses liefert nun höhere Surfgeschwindigkeiten und läuft stabiler.

Deutschlandweit habe die Leistung des Vodafone-Netzes um 15 bis 20 Prozent zugelegt, heißt es. Dabei können sich Regensburger Kunden besonders freuen. Denn mit 27 Prozent ist die bayerische Stadt Spitzenreiter bei der Leistungssteigerung. In Hildesheim und München sind es 26 Prozent und 24 Prozent. Weitere Städte wie Augsburg, Braunschweig, Erfurt, Fürth, Ingolstadt, Oldenburg und Würzburg konnten beim Surftempo im Schnitt ebenfalls um mehr als 20 Prozent zulegen. In Städten wie Hannover, Heilbronn, Frankfurt und Berlin konnten mehr als 10 Prozent erreicht werden. „Gerade zu Spitzenzeiten, wenn viele mobil im Netz unterwegs sind, ist der Tempo-Zuwachs für die Kunden deutlich spürbar“, so Vodafone.

3G-Frequenzen für LTE nutzen

Das abgeschaltete Vodafone 3G-Netz bestand aus drei Blöcken von je zweimal fünf MHz (Downstream und Upstream) im 2100er-Frequenzband. Ein weiterer Block kam im Frühjahr 2021 dazu, den sich Vodafone während der Frequenzauktion 2019 sichern konnte. Alle vier Blöcke werden nun für LTE genutzt. Das war in Teilen bereits vor der Deaktivierung so, wurde durch die frei werdenden Frequenzen jedoch noch einmal intensiviert.

Wie Vodafone erklärt, hat das Unternehmen die Abschaltung und Umwidmung rund ein Jahr lang vorbereitet. Dafür war ein Team aus rund 50 Mitarbeitern zuständig, die nicht nur vorab genau geprüft habe, wie die Abschaltung umsetzbar ist, sondern das Netz auch währenddessen engmaschig überprüft haben. Im Zuge der Umsetzung wurden rund 18.000 Mobilfunk-Stationen technisch umgebaut. Der Prozess selbst geschah dann aus der Ferne und dauerte rund eine Woche.

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