Vodafone: 99 Prozent der Netze im Hochwassergebiet wieder online

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Die Unwetter Mitte Juli haben vor allem in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz für zahlreiche Schäden gesorgt. Davon waren auch Mobilfunkstationen und Sendeanlagen betroffen. Wie Vodafone mitteilt, konnten davon bereits 99 Prozent wieder erfolgreich ans Netz gebracht werden und liefern zumindest die Basis-Funktionen.

Vodafone-Netz im Hochwassergebiet gestört

Mitte Juli sorgten starke Unwetter und Starkregen vielerorts für Überschwemmungen. Besonders stark betroffen waren die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Dort standen nicht nur Straßen und Häuser unter Wasser, sondern auch zahlreiche Mobilfunkstandorte. Die Wasserschäden sowie Probleme bei der Stromversorgung setzen viele dieser Antennen außer Gefecht. Zum Teil so stark, das Reparaturen notwendig waren.

In den vergangene 14 Tagen hat Vodafone intensiv an der Behebung der Schäden und der damit einhergehenden Netzausfälle und -einschränkungen gearbeitet. Den Angaben nach haben die Techniker des Unternehmens rund um die Uhr gearbeitet, um die Mobilfunkversorgung in den betroffenen Gebieten schnellstmöglich wiederherzustellen. Das ist (Stand: 29. Juli 2021) bereits nahezu vollständig passiert. Wie Vodafone mitteilt, können 99 Prozent der Mobilfunkkunden in den Hochwassergebieten wieder auf das Vodafone-Netz zugreifen. Im Festnetz sind es bereits 98 Prozent der betroffenen Kunden.

Basis-Funktionen im Netz wiederhergestellt

Betroffen waren insgesamt 250 der 1.100 Mobilfunkstationen im Katastrophengebiet. Noch in der ersten Nacht der gingen die Techniker ans Werk und justierten nicht beschädigte Stationen neu. Dadurch erhielten diese eine höhere Reichweite und konnten zum Teil die Arbeit der ausgefallenen Stationen übernehmen. An diesen mussten vielerorts die Stromanbindung wiederhergestellt und defekte Bauteile erneuert werden. Insgesamt sind derzeit nur noch 14 Stationen nicht mit dem Netz verbunden. An allen übrigen funktioniert der Mobilfunkempfang wieder. Zum Teil jedoch noch ohne das mobile Internet. Im Festnetz müssen rund 9.000 Kunden weiter ausharren. Hier sorgen vor allem defekte oder zerstörte Verteilerpunkte für Probleme. Zudem vereinzelt Hausanlagen und Router. In Euskirchen, Stollberg, Eschweiler und sieben weiteren Orten funken öffentliche WLAN-Hotspots, um den Betroffenen zumindest rudimentär Zugang zum Internet zu ermöglichen.

Um im Umkreis der 14 noch defekten Stationen dennoch für ein stabiles Mobilfunknetz zu sorgen, hat das Unternehmen zehn mobile Basisstationen (MRT) aufgestellt. Das geschah binnen drei bis vier Tagen. Regulär benötigt der Aufbau der MRT im Schnitt drei Wochen Vorlauf. An drei weiteren Orten kommt zudem ein Mini-Netze über Satellit zum Einsatz. In Folge der Reparaturen erhielten einzelne Orte zum Teil erstmals Netzzugang. Denn wie Vodafone erklärt, wurde zum Beispiel der Bereich der Eifelgemeinde Schuld erstmals aus dem bis vor der Jahrhundertflut existenten Funkloch geholt.

Diese Seite jetzt selbst bewerten:
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen, sei der Erste.)
Loading...
Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

simplytel Angebote: Allnet-Flat mit 12 GB LTE für 11,99 Euro

- Anzeige -
Newsletter Anmeldung
Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email