Vodafone Fahranfänger-App personalisiert KFZ-Versicherung

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Zusammen mit Vodafone bietet die Württembergischen Versicherung günstige KFZ-Versicherungen für Fahranfänger an. Dabei kommt eine Telematik-App zum Einsatz, die das Fahrverhalten analysiert und ein individuelles Scoring berechnet.

Vodafone und Württembergische Versicherung

Mit Beitragssätzen von bis zu 230 Prozent sind KFZ-Versicherungen für Fahranfänger keine Schnäppchen. Im Gegenteil, gerade junge Fahrer ohne größere Fahrerfahrung werden mit besonders hohen Beiträgen zur Kasse gebeten. Vielen Versicherungen ist das Risiko durch die Unerfahrenheit zu hoch. Dabei fahren viele Fahranfänger umsichtig und jahrelang unfallfrei.

Zusammen mit Vodafone bietet die Württembergische Versicherung nun eine individuelle KFZ-Versicherung für Fahranfänger an, die den persönlichen Fahrstil als Berechnungsgrundlage nutzt. Dabei kommt eine App zum Einsatz, die die Fahrleistung analysiert. Anschließend fließen die Daten auf einem zentralen Telematik-Server von Vodafone zusammen und werden von dem Netzbetreiber zu einem individuellen Scoring verdichtet. Diese Einschätzung erhalten die Versicherungen.

Vodafone Telematik-App für Fahranfänger

Den Angaben Vodafones zufolge nutzt die App bereits vorhandene Sensoren im Smartphone der Nutzer. Zum Beispiel GPS-,  Gyroskop- (Kreiselinstrument-) und Beschleunigungs-Sensoren. Dadurch kann die App den individuellen Fahrstil des Fahrers erfassen, speziell die Geschwindigkeit und Beschleunigung sowie das Brems- und Kurvenverhalten. Dabei erfolgt die Messung immer dann, wenn die Geschwindigkeit mehr als 15 Km/h beträgt und beginnt automatisch. Zum Fahrtende beendet sie sich ebenfalls automatisch.

Allerdings lerne die App recht schnell dazu, so Vodafone. Das heißt, sie ist nach kurzer Zeit in der Lage, zu unterscheiden, ob der Nutzer selbst fährt oder beispielsweise öffentliche Verkehrsmittel nutzt. Denn: In die Bewertung fließen nur Fahrten ein, bei denen der Nutzer auch tatsächlich selbst am Steuer sitzt. Außerdem beeinflussen zusätzliche Faktoren das Ergebnis. Etwa die Frage, wie oft der Nutzer während der Fahrt auf sein Smartphone schaut. Wer das tut muss mit Minuspunkten beim Scoring rechnen. Vodafone erklärt:

Bedient ein Fahrer während der Fahrt das Handy, erhöht sich das Unfallrisiko – die persönliche Bewertung des Fahrstils verschlechtert sich. So sollen Fahranfänger lernen, dass Smartphone während der Fahrt nicht zu nutzen um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.

Individueller Beitrag durch Telematik-App

Nach einigen Fahrten erhält die Versicherung einen individuellen Scoring-Wert, der sich aus den Ergebnissen der Fahranalyse zusammensetzt. Dabei gilt: Je besser der Fahrer fährt, desto höher fällt der Scoring-Wert aus. Je besser das Scoring, desto niedriger die Versicherungsbeiträge. Dabei erhält die Versicherung jedoch nur Zugriff auf den individuellen Scoring-Wert. Das heißt, dass kein Zugriff auf die Daten und Informationen zu den Einzelfahrten erfolgt. „Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung aller Daten entspricht der Datenschutzgrundverordnung“, verspricht Vodafone.

Durch die Buchung des Tarif auf Basis der Telematik-App können Fahranfänger mit vergleichsweise günstigen Beiträgen von 60 Prozent einsteigen, heißt es. Außerdem können sie über die App Informationen zum eigenen Fahrstil abrufen und Tipps zur Verbesserung erhalten. Auch ein Vergleich mit anderen Fahrern ist möglich. Um den Anreiz zu erhöhen vergibt Vodafone Auszeichnungen für viele „gute“ beziehungsweise umsichtige Fahrten. „So können Nutzer nicht nur ihre Versicherungsprämie verringern, sondern mit Hilfe der App ihren Fahrsti