Vodafone: Netzverfügbarkeit mit MeinVodafone-App verbessern

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Vodafone-Kunden, die die MeinVodafone-App nutzen, können aktiv zur Verbesserung des Vodafone-Netzes beitragen. Denn die kostenfreie Anwendung misst den Status des Netzes und gibt dem Netzbetreiber wertvolle Hinweise, wo die Leistung weiter verbessert werden muss. Außerdem gibt Vodafone einen Überblick über die Ausbaufortschritte der letzten Monate.

Netzinfos über MeinVodafone-App

Der Netzbetreiber Vodafone arbeitet eigenen Angaben nach stetig am Netz und nimmt regelmäßig Verbesserungen vor. Dabei können Vodafone-Kunden nun selbst einen Beitrag leisten und Vodafone wichtige Informationen zum Netz und der Netzleistung zukommen lassen. Dafür müssen sie selbst nicht aktiv werden, sondern lediglich die MeinVodafone-App nutzen.

Die Anwendung steht kostenfrei im Google Play Store und im Apple Appstore bereit und steht allen Vodafone-Kunden zur Verfügung. Bei Nutzung der App misst Vodafone die aktuelle Netzleistung und erhält so wertvolle Informationen über die Netzqualität vor Ort. „Die Daten liefern den Netz-Experten von Vodafone wertvolle Hinweise darauf, wo der Netzausbau von Kunden am dringendsten benötigt wird“, erklärt der Netzbetreiber. Allein in den letzten sechs Monaten konnte das Unternehmen rund 7,5 Milliarden Messwerte ermitteln, die von einer halben Million Vodafone-Kunden stammen. Dadurch erhielt Vodafone wichtige Anhaltspunkte für die Netzoptimierung im Mobilfunk, heißt es.

Netzdaten verbessern sich stetig

Unter anderen dadurch konnte Vodafone die „time on 4G“ vieler Vodafone-Kunden deutlich steigern. In den letzten sechs Monaten stieg dieser Wert von 82,5 Prozent auf 87 Prozent an. Das soll vor allem durch den LTE-Ausbau auf dem Land erreicht worden sein. „Das heißt, dass sich Vodafone-Kunden jetzt 21 Stunden am Tag tatsächlich im LTE-Netz von Vodafone bewegen. Dieser Wert (‚time on 4G‘) soll in den nächsten sechs Monaten weiter gesteigert werden“, erklärt der Netzbetreiber. Lediglich in 0,8 Prozent der Fälle bewegen sich Vodafone-Kunden noch außerhalb des Vodafone-Netzes.

LTE-Offensive an Autobahnen

Den LTE-Ausbau trieb das Unternehmen in den letzten Monate auf 1.500 Quadratkilometern voran. Vor allem in Gebieten in Baden-Württemberg. Die höchste Verfügbarkeit erreicht der Netzbetreiber in Berlin. Hier können 99,9 Prozent der Haushalte auf LTE zugreifen. Außerdem konnte der Ausbau die Zahl der Gesprächsabbrüche verringern. Während deren Zahl 2017 noch deutlich höher lag, konnte Vodafone die Abbruchrate 2018 bereits um 20 Prozent senken. Das heißt, dass derzeit nur noch rund 260.000 Gespräche pro Tag abbrechen. Die große Mehrheit, nämlich 78 Millionen Telefonate bzw. 99,65 Prozent, sind abbruchfrei führbar. Zum Vergleich: Im Vorjahr brachen noch rund 320.000 Gespräche pro Tag ab.

Des Weiteren plant Vodafone im Rahmen einer LTE-Offensive die Erschließung der deutschen Autobahnen und ICE-Strecken. Allein in den letztens sechs Monaten konnte das Unternehmen eigenen Angaben nach jedes fünfte LTE-Funkloch schließen und rund 100 Autobahnkilometer mit LTE versorgen. Die restlichen Streckenkilometer sollen bis Ende 2019 folgen.

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