Vodafone schließt Digitalisierung des Kabelnetzes ab

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Vodafone hat die Digitalisierung des hauseigenen Kabelnetzes abgeschlossen. Wie der Netzbetreiber mitteilt, sind nun alle 13 Kabel-Bundesländer von den analogen Altlasten befreit. Dabei stellte das Unternehmen die letzten analogen TV- und Radio-Programme in Stendal in Sachsen-Anhalt um.

Vodafone stellt Kabelnetz um

Nach etwas mehr als einem Jahr hat Vodafone die Digitalisierung des Kabelnetzes abgeschlossen. Der Startschuss für die Maßnahme erfolgte am 9. Januar 2018 in Landshut. Mit Stendal in Sachsen-Anhalt ist nun auch der letzte Anschluss von analog auf digital gewechselt. Dabei fanden in den letzten Monaten insgesamt 71 Umstellungs-Nächte in vielen hundert Städten und Ortschaften statt.

Damit die Umstellung so reibungslos wie möglich ablief, informierte Vodafone betroffene Kunden und Haushalte bereits Monate vor der tatsächlichen Maßnahme. Dazu nutzte das Unternehmen persönliche Anschreiben, spezielle Webseiten, kostenlose Hotlines, Laufbänder im TV und gleich mehrere Pressemeldungen, die nicht nur an Endkunden, sondern auch an Wohnungswirtschaften, Verbände, Sender und Medien gingen. Anschließend war eine präzise Arbeit der Technikexperten von Vodafone nötig, damit die Umstellungen wie geplant stattfinden konnten.

Volldigitales Kabelnetz von Vodafone

„Wir haben mit der Volldigitalisierung unseres Kabel-Glasfasernetzes einen ganz großen Schritt in Richtung Digitalisierung Deutschlands gemacht. Längst ist der Weg frei für Gigabit-schnelle Internet-Anschlüsse. Schon heute können wir über acht Millionen Haushalte mit Highspeed ins Netz bringen. Damit leisten wir jetzt schon einen größeren Beitrag zur Gigabit-Gesellschaft, als alle Glasfaser-Netzbetreiber zusammen“, erklärt Vodafone Deutschland Chef Hannes Ametsreiter.

Das Vodafone Kabelnetz ist in 13 von 16 Bundesländern verfügbar. In zehn davon erreichen rund acht Millionen Anschlüsse bereits maximale Surfgeschwindigkeiten von 1.000 Mbit/s. Bis 2021 sollen diese schnellen Datenraten an bis zu 12 Millionen Haushalten ankommen. Dadurch könnte dann bereits ein Drittel der Deutschen mit Gigabit-Geschwindigkeit surfen.

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